Informationen aus der Naturheilkunde:
Was versteht man unter „ausleitende Verfahren“?
Darunter versteht man Therapieformen, die gezielt eine Ausscheidung krankheits-erregender Stoffe fördern. Zu ihnen zählen z.B. die Schröpfkopftherapie, Die Blutegel-behandlung, der Aderlaß sowie das Ausleiten über den Darm und die Nieren (z.B. Heilfasten, Mesenchymtherapie).
Historische Grundlage der ausleitenden Verfahren ist die Lehre der Humoralpathologie aus dem Altertum, welche Krankheit als eine Störung der Balance der Körpersäfte Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle verstand. Mit diesen Säften wurden die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft, wie auch besondere Wesenseigenschaften des Menschen in Verbindung gebracht (z.B. galliger Typ, Choleriker). Auch das Vorliegen einer giftigen Substanz wurde als Ursache von Krankheiten angesehen. Allen genannten Verfahren ist gemein ist, daß sie als unspezifische Reiztherapien Selbstregulationsvorgänge des Körpers in Gang setzen. Ferner können sie örtliche Veränderungen des Gewebes durch eine Verbesserung des Bindegewebsstoffwechsels und eine vermehrte Ausscheidung von entzündungs- und schmerzvermittelnden Substanzen beeinflussen.
Wann können ausleitende Verfahren eingesetzt werden? Die Indikationen sind sehr vielfältig und umfassen z.B. Gefäßerkrankungen und Stoff-wechselstörungen, Schmerzzustände und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Bei sachgerechter Anwendung und Beachtung der Gegenanzeigen sind die ausleitenden Verfahren risikoarm.
Bitten Sie doch einfach Ihren Hausarzt um eine individuelle Beratung.
-- DetlevLengsfeld 2009-11-28 11:42:10
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Gesundheit/Text3 (last edited 2009-11-28 11:42:10 by DetlevLengsfeld)