Jürgen Peters - Ex IG Metall Chef
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,537288,00.html
Klaus Volkert gab aber auch zu, "wahrscheinlich vielen geschadet" zu haben – auch dem Mitbestimmungsgedanken. Zugleich klagte er die IG Metall an, keine Lehren aus der Affäre gezogen zu haben. Da werde "doch alles totgeschwiegen". Letztlich fordere die Mitbestimmung "einen derart großen Spagat, dass es einen irgendwann zerreißt, egal wie charakterfest man ist".
SPD
Freunde wollen wir sein
wie die SPD mit der IGM zusammenwirkt kann man prima auf den einzelnen Seiten der Freunde einsehen. Das geht von Meineid über Betrug hin zum Verrat an Arbeitnehmern! Berichte mit dem Tag SPD aus dem Portal des Mobbing-Gegners Die meisten dieser solidarischen Genossen stammen aus der SPD Niedersachsen und der SPD Wolfsburg
die ehemalige Arbeitnehmerpartei im Abwind
Albert Schunk || Andrea Nahles||Achim Barchmann || Aufsichtsrat || Bernd Osterloh ||Bernd Sudholt || Bernd Wehlauer || Dietmar Brennecke || Bernd Reich ||Erika Stetz|| Frank Patta ||Gerhard Schröder|| Garrelt Duin || Gesundheitswesen || Gerhard Kakalick || Gunnar Kilian || Gewerkschaft ||Günter Lenz || Hans-Hermann Wendhausen ||Hans-Jürgen Uhl || Hubertus Heil || IGM-WOB || Jürgen Peters || Klaus Volkert || Klaus Schneck || Norbert Rüther || Peter Hartz || Sigmar Gabriel || Silvia Schied || SPD || Uwe Zander ||Wolfgang Jüttner || Wolfgang Schulz || Xaver Meier
Zur Bundestagswahl 2009 weg mit der SPD
Jürgen Peters
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Bermerkenswert
In dieser Funktion war Peters 1993 an den Vereinbarungen zur 28-Stunden-Woche beteiligt, mit der bei der Volkswagen AG bevorstehende Massenentlassungen erfolgreich abgewendet werden konnten.
Da hat man doch mit KlausVolkert, PeterHartz und anderen bestimmt im Anschluß, an so einen anstregenden Tag auch mal mehr als 1 Bier gegönnt
Pöstchen
Biografie
Biographie bei der IGM
Jürgen Peters
Biografie
Nachname: Peters
Vorname: Jürgen
Geburtsdatum: 1944-03-17
Geburtsort: Bolko/Oppeln (heute: Polen).
Sternzeichen: Fische 20.02 - 20.03
Der gelernte Maschinenschlosser engagiert sich seit den 1960er Jahren in der Industriegewerkschaft Metall (IGM), als deren Bezirksleiter in Hannover er in den 1990er Jahren neue tarifpolitische Akzente setzte. Jürgen Peters Amt als Vizechef der IGM (1998-2003) wurde im Sommer 2003 überschattet von der größten Streikniederlage der Gewerkschaft und einer kritischen inneren wie öffentlichen Auseinandersetzung über ihre Tarifpolitik. Seit Juli 2003 steht Peters, zusammen mit Berthold Huber, an der Spitze einer der größten und mächtigsten Gewerkschaften der Welt...
Biografie
Jürgen Peters wurde am 17. März 1944 in Bolko/Oppeln (heute: Polen) geboren. Im Zuge der Kriegswirren kam die Familie nach Westdeutschland, so dass Peters in Hannover aufwuchs.
Nach Abschluss der Mittleren Reife begann Peters dort 1961 eine Ausbildung als Maschinenschlosser bei Hanomag. 1964 erlangte Peters die Fachschulreife.
Mit Ausbildungsbeginn war Peters bereits in die Industriegewerkschaft Metall (IGM) eingetreten. 1964-1968 führte er den Vorsitz der gewerkschaftlichen Jugendvertretung, 1963-1968 leitete er außerdem den IGM-Ortsjugendausschuss. 1966 wurde Peters auch Mitglied der SPD.
1964 wurde Peters als Maschinenschlosser von Hanomag übernommen, wo er bis 1968 tätig war. 1968/69 besuchte er die Akademie der Arbeit in Frankfurt. Ab 1969 begann er, als Lehrassistent an der Bildungsstätte der IGM in Lohr zu arbeiten, wo er dann ab 1971 mit vollem Lehrdeputat eingesetzt wurde.
1976 wurde Peters nach Düsseldorf berufen, um dort bis 1988 das Zweigbüro des IGM-Vorstandes zu leiten. Im Anschluss daran ernannte man ihn zum IGM-Bezirksleiter in Hannover.
In dieser Funktion war Peters 1993 an den Vereinbarungen zur 28-Stunden-Woche beteiligt, mit der bei der Volkswagen AG bevorstehende Massenentlassungen erfolgreich abgewendet werden konnten.
1996 vereinbarte Peters das Hannover-Modell mit der Arbeitgeberseite, wonach bis 2001 die hundertprozentige Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle und die Kürzung des Weihnachtsgeldes von 60 auf 55 % gelten sollte.
Ende November 1998 wurde Peters zum IGM-Vizechef gewählt, nachdem der durch den Gewerkschaftsvorsitzenden Klaus Zwickel favorisierte Gegenkandidat, Bertin Eichler, im Vorfeld zurückgetreten war.
Seither galt Peters auch als Nachfolger des zum Oktober 2003 ausscheidenden IGM-Vorsitzenden Zwickel. Als Leiter des Bereichs Tarifpolitik zog der neue Vizechef bereits bei den Tarifverhandlungen zu Jahresbeginn 1999 in seine erste Konfrontation mit der Arbeitgeberseite, die er jedoch dank des Verhandlungsgeschicks des baden-württembergischen Bezirksleiters Berthold Huber zu einem für die Gewerkschaft günstigen Ergebnis führen konnte.
Im August 2001 konnte in zähen Verhandlungen mit VW das neue Tarifmodell 5.000 mal 5.000, das im Wesentlichen auf Peter Hartz zurückging und zum Abbau der Arbeitslosigkeit beitragen sollte, vereinbart werden.
2002 stellte sich Peters angesichts der sich verschärfenden Krise der Wirtschaft und des Sozialstaates gegen eine neoliberale Wirtschaftspolitik, die er für die zunehmende Armut in der deutschen Gesellschaft verantwortlich machte. Im Gegenzug setzte sich der Zweite Vorsitzende der IGM für eine forcierte Umverteilungspolitik ein, die etwa durch die Einführung der Vermögenssteuer eine sozial gerechtere Lastenverteilung herstellen sollte.
Eine der schwersten Niederlagen in der Gewerkschaftsgeschichte musste die IGM im Sommer 2003 hinnehmen, als sie sich gezwungen sah, die Kampfmaßnahmen zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche in den neuen Bundesländern ergebnislos einzustellen. Der wochenlange Streik war unter den betroffenen Arbeitern selbst auf Unverständnis gestoßen und hatte die Metallbranche auch der neuen Bundesländer in solche Schwierigkeiten gebracht, dass vielfach Kurzarbeit angeordnet werden musste.
Im Juli 2003 entspann sich daraufhin ein vehementer innergewerkschaftlicher Streit über die Verantwortung für das Desaster. Im Laufe der sich verschärfenden Auseinandersetzungen steigerte sich die alte Antipathie zwischen dem IGM-Vorsitzenden und seinem Stellvertreter zur offenen Feindseligkeit: Klaus Zwickel sprach sich nun gegen Peters als sein Nachfolger aus.
Als ein Kompromissentscheid der Gewerkschaftsspitze immer wahrscheinlicher wurde, trat Zwickel am 21. Juli 2003 vorzeitig als Vorsitzender der IGM zurück.
Am 23. Juli 2003 beschloss der Vorstand der IGM, dass Peters in Kooperation mit dem baden-württembergischen Bezirksleiter Berthold Huber die Gewerkschaft bis 2007 führen sollte.
Presse
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Jürgen Peters (last edited 2011-02-21 22:15:09 by DetlevLengsfeld)
