http://www.henner.info/scan.htm Einscannen von Farbfotos usw.
Für kleine Bilder (z.B. Briefmarken) muss mind. 1200 ppi gewählt werden. Für Bilder ab 10 x 15 cm sollte man mind. 600 ppi wählen. Die so erstellte Datei ist sehr groß und muss anschließend (vor dem endgültigen Speichern) mit einem Bildbearbeitungs-Programm auf eine sinnvolle Größe herunter gerechnet werden. Dadurch vermeidet man übrigens auch die hässlichen Moire-Muster, die sich sonst bei Scans von gedruckten Bildern (Zeitung!) zeigen. Bei Scans von den meisten 10 x 15 Bildern kann man getrost auf 1024 x (768) Pixel herunterrechnen. Sie enthalten nicht mehr Details! Aber detailreiche Fotos sollten auf unsere "Standardgröße" von 1600 x 1200 Pixeln heruntergerechnet werden. Bei den meisten Bildbearbeitungs-Programmen kann man "ppi" sowie die Bildgröße in "cm" oder "Pixel" vorgeben. Wir interessieren uns hier aber nur für Bildgröße in Pixel ! Wir geben als Bildbreite z.B. 1024 Pixel vor (die Bildhöhe ergibt sich automatisch). Um ppi muss man sich jetzt nicht mehr kümmern! Nur mal zum Spass .... 300 ppi (Pixel / inch) eingeben und dann 1024 Pixel Bildbreite ---> ergibt ein "fotorealistisches" Papierbild mit nur 8,67 cm Breite! ---> 72 ppi (Bildschirm-Auflösung) ergibt ein Bild von 36 cm Breite (Breite eines 19" Bildschirmes). Die Angabe ppi sagt hier also nur, wie groß ein Bild mit der entsprechenden Auflösung max. ausgedruckt werden könnte! Noch ein Tipp zum Scannen von Zeitungen: Damit die Rückseite nicht durchschein .. einfach schwarze Pappe drauf legen! Die Wirkung ist verblüffend!
http://www.heise.de/ct/05/02/198/
Scanner Antworten auf die häufigsten Fragen FragezeichenFlachbett- oder Diascanner Lohnt sich angesichts der hohen Auflösungen aktueller Flachbettscanner von 4800 dpi überhaut noch die Anschaffung eines Diascanners? Die Herstellerangabe zur Sensorauflösung eines Flachbettscanners hat in der Regel nur wenig mit der tatsächlich erzielbaren Auflösung zu tun. In unseren Tests haben wir bei Flachbettscannern bislang noch keine reellen Auflösungen oberhalb von 2000 dpi ermitteln können. Anders als Flachbettscanner halten Diascanner ihre spezifizierte Auflösung weitgehend ein. Wer also Dias oder Negative einscannen möchte, um davon Abzüge im A4-Format oder größer anfertigen zu lassen, kommt um die Anschaffung eines speziellen Filmscanners kaum herum. Des Weiteren liefern zumindest die teureren Diascanner einen höheren Kontrastumfang, mit dem sie auch optimal belichteten Dias gewachsen sind. Manche Diascanner bieten zudem eine hardwareunterstützte Staub- und Kratzerentfernung. Damit lässt sich eine nachträgliche, aufwendige Retusche in der Bildbearbeitung umgehen, was beim Digitalisieren umfangreicher Diasammlungen eine beachtliche Zeitersparnis bedeuten kann. (pen) AusrufungszeichenDie richtige Auflösung Um die Scanzeiten und die Dateigrößen niedrig zu halten, sollte man nur mit praxisgerechten Auflösungen arbeiten. Für normale Auflichtvorlagen wie Dokumente oder Zeitschriftenbeiträge sind je nach Verwendungszweck Auflösungen zwischen 150 und 300 dpi sinnvoll. Für eine automatische Texterkennung (OCR) reichen 200 bis 300 dpi vollkommen aus. Fotos scannt man normalerweise mit 300 dpi. Will man auf eine Vergrößerung hinaus oder kommt es auf die Reproduktion feinster Details an, kann man auch schon mal 600 dpi einstellen. Höhere Auflösungen empfehlen sich nur beim Digitalisieren von Filmen wie Kleinbildnegativen oder -dias, da man hier das kleine Vorlagenformat für spätere Ausdrucke vergrößern muss. Um ein Kleinbilddia mit 300 dpi im Format 9 x 13 auszudrucken, muss man am Scanner eine Auflösung von 1200 dpi einstellen. Die doppelte Bildfläche (13 x 18) erfordert immerhin schon 1600 dpi. Noch höhere Auflösungen einzustellen ist bei Flachbettscannern kaum sinnvoll, da sie oberhalb von 1600 dpi kaum mehr Details liefern. (pen) FragezeichenCCD oder CIS Welche Unterschiede bestehen zwischen herkömmlichen und superdünnen Flachbettscannern? Im Unterschied zu herkömmlichen CCD-Scannern verwenden Modelle mit CIS-Technik (Compact Image Sensor) keine Kaltlichtröhre als Lichtquelle, sondern in die Scaneinheit integrierte Leuchtdioden. Dadurch lässt sich neben einer geringen Bauhöhe auch ein niedriger Stromverbrauch realisieren. CIS-Scanner beziehen ihren gesamten Energiebedarf aus der USB-Schnittstelle des angeschlossenen Rechners. Ein separates Netzteil erübrigt sich also. Unsere Tests haben gezeigt, dass es zwischen CCD- und CIS-Technik keine prinzipbedingten Qualitätsunterschiede gibt. Jedoch erkauft man sich die geringe Größe mit einem Nachteil: CIS-Scanner erreichen nur eine minimale Tiefenschärfe. Liegt ein Dokument nicht absolut plan auf dem Vorlagenglas, wird der Scan unscharf. Dadurch eigenen sich solche Scanner nur eingeschränkt zum Digitalisieren von Zeitschriften oder Büchern. (pen) FragezeichenGrauschleier Ich bekomme beim Scannen aus Zeitschriften immer einen Grauschleier als Hintergrund, obwohl die Beiträge auf weißem Papier gedruckt sind. Wie lässt sich das vermeiden? Vergleicht man das Papier aus einem Kopierer mit dem einer Zeitschrift oder einer Tageszeitung, so lassen sich augenscheinliche Weißabstufungen bei den einzelnen Papiersorten feststellen. Die unterschiedlichen Weißtöne erkennt auch der Scanner, was sich am Bildschirm oder bei einem späteren Ausdruck als Grauschleier vom (weißen) Hintergrund absetzt. Die RGB-Werte des Hintergrunds können anstatt bei 255 für reines Weiß durchaus zwischen 220 und 255 liegen. Die Scanprogramme zu den Modellen von Canon, Epson oder die Scan-Software Silverfast besitzen eine Funktion, mit der man einen Weißpunkt definieren kann. Klickt man in der Scanvorschau mit der Weißpunktpipette auf die dunkelste Stelle des Hintergrunds, so setzt die Scan-Software diesen und alle helleren Bereiche auf RGB-Werte zwischen 250 und 255, also nahezu weiß. In Scanprogrammen ohne Weißpunkt-Definition findet man meist eine Tonwertkorrektur mit Histogramm oder einen Schwellwertsteller für die hellen Bildstellen. Damit lässt sich das Problem in der Regel ebenfalls beheben. Fehlt solch eine Funktion ganz, kann man die Korrekturen auch später in der Bildbearbeitung vornehmen. (pen) FragezeichenHintergrund scheint durch Wie kann man es verhindern, dass in den Scans von Zeitungsartikeln der Inhalt der Rückseite erscheint? Bei einem Großteil der Scanner besteht die Innenseite des Vorlagendeckels aus einer weißen Fläche, die beim Scannen als Hintergrund dient. Sie reflektiert bei leicht transparenten Vorlagen das Licht der Scannerlampe und hellt somit den Inhalt der Vorlagenrückseite auf, was beim Scannen die unerwünschten Geisterbilder ergibt. Verwendet man beim Scannen eine schwarze Pappe als Hintergrund, erscheint zwar der gesamte Hintergrund dunkler, jedoch reduzieren sich die Geisterbilder auf ein Minimum. Wenn man zusätzlich noch den Weißpunkt wie weiter oben beschrieben auf die dunkelste Stelle des Hintergrunds setzt, bekommt man eine kontrastreiche Darstellung mit weißem Hintergrund. (pen) FragezeichenMoiré entfernen Beim Einlesen von Zeitungen und Zeitschriften weisen die Scans immer wieder störende Moiré-Muster auf. Wie lässt sich das vermeiden? Moiré-Muster entstehen durch eine Wechselwirkung des feinen Druckrasters mit dem Scanraster. Die Treiber vieler Scanner bieten bereits eine Einstellung zum Entrasteren an. Jedoch führen diese Funktionen häufig zu unakzeptablen Ergebnissen. In solchen Fällen kann man sich mit einer Nachbearbeitung per Bildbearbeitung behelfen. Für ein Aufmacherbild aus c't ergaben sich die besten Ergebnisse wie folgt: Scan mit 600 dpi, Photoshop Störungsfilter/Helligkeit interpolieren mit Radius 2, gaußscher Weichzeichner mit 1 Pixel, anschließend bikubisch auf die gewünschte Auflösung (z. B. 200 dpi) herunterrechnen, ein Nachschärfen war überflüssig. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, ein bisschen mit den Einstellungen zu experimentieren. (pen)
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Linux/Bildverarbeitung/Scannen/ScanFiebel (last modified 2008-11-04 07:00:07)