nachdem es nun jahrelang ohne porbs lief sind in den letzten wochen immer mehr Aussetzer bei der "Einwahl"
http://hullen.de/helmut/Arktur/Fehler/netz.html
http://www.konetzka.de/fritz_box.html http://www.konetzka.de/fritz_box.html
http://mitglied.lycos.de/Dsazta/avmdsl.txt
Test auf der Console
pppoe -I eth1 -A
root@dose:/etc/ppp# cat /proc/net/pppoe Id Address Device 0000D716 00:90:1A:A0:01:5B eth1
Einrichtung eines DSL-Zugangs ueber "AVM Fritz!Card DSL" unter (!SuSE) Linux
- Dieses Dokument beschreibt die Installation der AVM Treiber von Anfang Juni 2002 unter Debian GNU/Linux 3.0 (Woody), mit vorkompiliertem Kernel 2.4.18. Entgegen der Behauptung vom AVM laesst sich (scheinbar) die Anpassung an andere Linux Distributionen als die der Firma SuSE GmbH doch nicht ganz so leicht durchfuehren. :-/ Hoffentlich hilft dieses Dokument auch bei der Installation unter anderen als der erstgenannten Distribution... Dieses "Howto" bezieht sich auf die Installation mit den ersten verfuegbaren Treibern von AVM. Ein aktuelleres Howto ist unter
http://freiburg.linux.de/~zeisberg/howtos/fritzcarddsl.html zu finden.
1. Voraussetzungen
- Die von AVM ausgelieferte Software erfordert mindestens Version 2.4.10 des Linux Kernels (laut "Dokumentation"). Eventuell muss die vorhandene ISDN Software (isdnutils) vor der Verwendung der neuen Software deaktiviert werden (siehe hierzu die im Treiberpaket enthaltene Datei "install_passive_d.html"). Der Parallelbetrieb von isdnutils und dem CAPI Kernelmodul ist scheinbar moeglich, wird hier allerdings nicht weiter beschrieben. Entgegen der angegebenen Systemvoraussetzungen laeuft die Karte bei mir auch unter 100mhz / 32mb ohne Probleme. Eine Installation ohne den Red Hat Package Manager ist zwar moeglich, aber dazu muss die capi4linux Software von der AVM Homepage neu uebersetzt werden oder eventuell vorhandene Binary Pakete Ihrer Distribution verwendet werden. Dieses Dokument bezieht sich auf die Installation der im Treiberpaket fuer die SuSE Distribution ausgelieferten RPMs. Das dazu notwendige Programm rpm kann (z.B. unter Debian via APT) leicht zusaetzlich installiert werden: ~$ apt-get install rpm
<...>
2. Vorbereitung der Installation
- Um den AVM Treiber zu uebersetzen muessen die Kernelheader Dateien unter /usr/include/linux komplett installiert sein (inclusive modversions.h). In jedem fall muss der installierte Kernel u.a. das Modul kernelcapi.o
unterstuetzen. Wenn die Datei "/lib/modules/uname -r/kernel/drivers/isdn/avmb1/kernelcapi.o" existiert, dann sollte soweit alles klar sein. Falls diese Datei nicht existiert, lesen Sie "src.sys/capi_modules.txt" aus dem AVM Treiberpaket. Unter Debian GNU/Linux ist darauf zu achten, dass die folgenden Pakete installiert sind: libc6-dev, gcc, make und (falls der vorkompilierte Kernel aus kernel-image-2.4.18-386 verwendet wird) kernel-headers-2.4.18-386. Eventuell fehlt die Datei modversions.h und das Verzeichnis modules, sie sollten dann als symbolische Links auf die verwendeten Kernelsourcen zeigen. Zum Beispiel: ~$ ls -l /usr/include/linux/modversions.h ls: /usr/include/linux/modversions.h: No such file or directory ~$ ln -s /usr/src/kernel-headers-2.4.18-386/include/linux/modversions.h /usr/include/linux/modversions.h ~$ ln -s /usr/src/kernel-headers-2.4.18-386/include/linux/modules /usr/include/linux/modules Damit das kernelcapi Modul funktionieren kann, muessen unter /dev vermutlich erst ein paar Devices hinzugefuegt werden (Auszug aus der im Kernel Source enthaltenen Datei "Documentation/isdn/README.avmb1"):
---8<---
- You need at least /dev/capi20 to load the firmware. mknod /dev/capi20 c 68 0 mknod /dev/capi20.00 c 68 1 mknod /dev/capi20.01 c 68 2
- mknod /dev/capi20.19 c 68 20
---8<---
3. Installation der AVM Treiber
- Entpacken Sie das Paket "fcdsl-suse8.0-??.??.??.tar.gz" (zu finden auf der
AVM Homepage unter http://www.avm.de/...):
~$ gunzip < fcdsl-suse8.0-??.??.??.tar.gz | tar xf - ~$ cd fritz Das Kernelmodul fcdsl.o sollte sich jetzt mit "make" uebersetzen lassen: ~/fritz$ make (cd src.sys; make CARD=fcdsl) make[1]: Entering directory `/root/fritz/src.sys' cat capi_modules.txt
<...>
<...>
<<< NICHT EMPFOHLEN >>>
Hilfe eines Hexeditors durch uname -r (z.B. "2.4.18-386") zu ersetzen. ~/fritz$ ./install -d -c -k -m
- Installation log (Wed Jun 19 03:27:45 CEST 2002): Kernel: 2.4.18-386 Card: fcdsl Accepted options: -d -c -k -m Tgzver: 2.4.18-4GB Libver: 2002.04.10 Sysver: 2002.04.16 Files:
- CAPI not active Installing driver for FRITZ!Card DSL...
capi4linux' -> /etc/init.d/capi4linux'
- /install: insserv: command not found
- Installing a PCI/PnP/ISA controller
- /usr/share/doc/CAPI4Linux ok Generating driver... (cd src.drv; make CARD=fcdsl) make[1]: Entering directory `/root/fritz/src.drv' make[1]: Nothing to be done for `all'. make[1]: Leaving directory `/root/fritz/src.drv' Updating driver... Copying CAPI drivers... Copying CAPI tools... Copying driver module...
fcdsl.o' -> /lib/modules/2.4.18-386/misc/fcdsl.o' install_passive-d.html' -> /usr/share/doc/CAPI4Linux/de/install_passive.html' Copying firmware... fdslbase.bin' -> /usr/lib/isdn/fdslbase.bin' Analyzing DSL parameters...
- Starting CAPI... Controller is not running. Ready. Update has been completed.
- Leaving install script Sollte das "install" script wie oben die Meldung "Controller is not running" ausgeben, wurde vermutlich das Kernelmodul fcdsl.o nicht geladen: ~/fritz$ modprobe fcdsl /lib/modules/2.4.18-386/misc/fcdsl.o: kernel-module version mismatch
- /lib/modules/2.4.18-386/misc/fcdsl.o was compiled for kernel version 2.4.18 while this kernel is version 2.4.18-386.
<...>
- and it has unresolved symbols. Contact the module supplier for assistance, only they can help you.
<... s/2.4.18-4GB/2.4.18-386 ...>
- Installation log (Wed Jun 19 13:15:23 CEST 2002): Kernel: 2.4.18-386 Card: fcdsl Accepted options: -d -k -u Tgzver: 2.4.18-4GB Libver: 2002.04.10 Sysver: 2002.04.16 Files:
- CAPI not active Copying driver module...
fcdsl.o' -> /lib/modules/2.4.18-386/misc/fcdsl.o' dsl.conf' -> /etc/capi.conf' install_passive-d.html' -> /usr/share/doc/CAPI4Linux/de/install_passive.html' Copying firmware... fdslbase.bin' -> /usr/lib/isdn/fdslbase.bin'
- Running depmod -a: Analyzing DSL parameters...
- Starting CAPI... Driver versions: stack: 3.09-14, firmware: 1.00.37 Please wait... (up to 3 minutes)
- Running drdsl... Line parameters found: VPI=1 VCI=32 VCC=1
- Stopping CAPI... Ready. NOTE: The format of the pppd peer scripts has been changed!
- The peer scripts have been checked/updated.
- Leaving install script ~fritz$ lsmod Module Size Used by Tainted: P
.
- | Nach Erfolgreicher Installation muss |
- dieses Modul geladen sein! |
fcdsl 934688 2 <
'
- capi 18240 5 capifs 3456 1 [capi] kernelcapi 29376 3 [fcdsl capi] capiutil 22272 0 [kernelcapi]
<...>
4. Konfiguration des PPP Daemons zur Verwendung mit DSL ueber CAPI 2.0</h2>
- So weit, so gut... Nun muss die Konfiguration des "pppd" um Ihre Zugangs- daten erweitert werden. Unter /etc/ppp/peers sollte sich die Datei "t-dsl" befinden. Erstellen Sie eine Kopie dieser Datei unter einem anderen Namen (scheiss Werbung), oder editieren Sie die Datei direkt. ~$ cp /etc/ppp/peers/t-dsl /etc/ppp/peers/dsl ~$ vi /etc/ppp/peers/dsl
<...>
<<< ACHTUNG >>>
etwas anders aus, als in der Datei "t-dsl" vorgegeben. Bei "1&1" (soweit mir bekannt ist ein Tochterunternehmen der Tele***, oder so aehnlich
hat z.B. der Benutzername ein anderes Format, naemlich "1und1/NNNN-NNN". Ausserdem verwendet "1&1" PAP zur Authentifizierung. Was bedeutet, dass die Option "username" aus der "t-dsl" Datei wirkungslos ist und umbenannt werden sollte in "user". Dadurch entfaellt auch der auf u.g. Seiten beschriebene Eintrag in /etc/ppp/options.
Eine Beschreibung der Konfiguration fuer 1&1 unter SuSE befindet sich unter http://www.ossi-industries.de/document/fritzdsl_2418.html Wenn Sie den Benutzernamen und Ihr Passwort korrekt gesetzt haben, sollten Sie jetzt (endlich) eine DSL Verbindung aufbauen koennen (ersetzen Sie "dsl" durch den namen Ihrer Konfigurationsdatei): ~$ pppd call dsl Plugin userpass.so loaded. userpass: $Revision: 1.3 $ Plugin capiplugin.so loaded. capiplugin: $Revision: 1.24 $ capiconn: 1.5 capiplugin: phase serialconn. capiplugin: leased line (adslpppoe)
capiplugin: connected: "" -> "" outgoing capiplugin: using /dev/capi/0: "" -> "" outgoing Using interface ppp0 Connect: ppp0 <--> /dev/capi/0 capiplugin: phase establish (was serialconn). capiplugin: phase authenticate (was establish). Remote message: Authorization - Success capiplugin: phase network (was authenticate). Cannot determine ethernet address for proxy ARP local IP address 217.230.164.88 remote IP address 217.5.98.87 primary DNS address 217.5.100.1 secondary DNS address 194.25.2.129 capiplugin: phase running (was network). So in etwa sollte der pppd output aussehen, wenn die Verbindung erfolgreich aufgebaut werden konnte. Besonders wichtig ist die Meldung "Authorization - Success". Sie zeigt an, dass Ihr Benutzername mit Passwort anerkannt wurde.
5. Optionen des AVM Treiber "install" Scripts
- Bei der installation der AVM Treiber ist es manchmal hilfreich, einige der (undokumentierten) Optionen des AVM Installers zu verwenden. Insbesondere muss die Option "-u" angegeben werden, um einen zweiten Installationsversuch zu starten, sowie "-m" um zu verhindern, dass das (normalerweise unnoetige) RPM "c4l-sys" installiert wird (ersetzt u.a. kernelcapi.o). Auszug aus dem "install" script: -c Compile driver prior to its installation. -d Debug mode: Copy log messages also to console -k Disable check for correct kernel version. -m Do not unpack the rpm packages. -p Disable check for pppd version. -r Remove the driver. -u Update the driver, do not repeat full installation procedure. -v Verify the installation.
6. System V Runlevel Control Script
Fuer Interessierte habe ich mein RC-Script unter http://gw0.dnsalias.net/index.php?site=shellscripts online gestellt. Funktion: start/stop von capiinit, ppp0 mtu setzen, pid file anlegen, redial loop, ...
eof
Linux/Dsl (last modified 2008-11-04 07:00:19)