[http://www.gmkonline.de Die Gesundheitsministerkonferenz der Länder]
bs.: Die Mobbing-Gegner.de, ein loses Bündnis bisher von Opfern die alles an Mobbing erlebt haben, was man sich vorstellen kann. gmk@sm.bwl.de
An das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Schellingstraße 15 70174 Stuttgart E-Mail: Poststelle@sm.bwl.de
Betrifft: Thema Mobbing als wichtigen Tagesordnungspunkt zur 80. GMK - Konferenz bitte aufnehmen.
Sehr geehrte Frau Ministerin für Arbeit und Soziales, Fr. Dr. Monika Stolz, sehr geehrte Ministerinnen und Minister der 16 Bundesländer,
die 80. Konferenz der für das Gesundheitswesen in Ulm wird vom 04.07. – 05.07.2007stattfinden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für diese Tagung und bitten Sie dringend und inständig darum Ihre Tagesordnung zu ändern. Bitte nehmen Sie das Thema Mobbing dringend in Ihre Agenda mit auf. Schikane, Diskriminierung und Belästigung dürfen nicht länger geduldete Verhaltensweisen im „Kampf am und um den Arbeitsplatz“ sein. Niemand kennt die genaue Zahl der Opfer in diesem sinnlosen und menschenverachtenden Konflikt in der Arbeitswelt. Pro Jahr sollen sich 200 Bürgerinnen und Bürger das Wertvollste nehmen, was ein Mensch besitzt, das Leben. Schauen Sie bitte nicht weg, reagieren Sie mit eindeutigen, klaren und verständlichen Gesetzesregelungen. Pro Jahr sollen um die 50 Milliarden Kosten durch etwa 800 000 – 1,2 Mill. Fälle von Krankheit und Therapiekosten für die Sozialversicherungsträger und Unternehmen und Behörden entstehen. Hören Sie bitte nicht weg, erfassen Sie bitte exakt die Kosten und legen diese Zahlen Monat für Monat den Bürger mit denen der Arbeitslosigkeit vor. Bitte erfassen Sie mit einer konkreten Statistik diese Fälle von Frühpensionierung oder vorzeitiger Inanspruchnahme von Rente infolge der Gesundheitsschäden durch Mobbing und Schikane. Es kann nicht länger in einer Zeit der knappen Kasse in der gesetzlichen Rentenversicherung Aufgabe aller Versicherungsnehmer sein, die Kosten der Täter von Mobbing und Psychoterror am Arbeitsplatz zu bezahlen. Immer mehr Arbeitnehmer und Beamte scheiden schon ab 49 Jahre aus dem Arbeitsleben aus, weil Sie Opfer der genannten Konflikte an der Werkbank oder im Büro wurden. Bitte erlassen Sie dringend notwendige, gesetzliche Regelungen, so dass die Täter nach dem Verursacherprinzip, die Kosten voll und ganz tragen müssen! Bitte benennen Sie Monat für Monat die Zahlen der Opfer in diesem Krieg am und um den Arbeitsplatz! Bitte schaffen Sie eine konkrete Anlaufstelle für alle Opfer von Schikane und Belästigung am Arbeitsplatz in Ihrem Ministerium in dem direkte und gezielte Hilfe ohne bürokratische Hürden schnell und opferorientiert erfolgt. Bitte helfen Sie Opfern nach dem Schweizer Modell zur Rückführung von Frühinvaliden wegen Mobbing in eine gesunde und soziale Arbeitswelt. Sie helfen damit der Wirtschaft durch zur Verfügungsstellung von Fachkräften, den Betroffenen zu einer sinnvollen Wiedereingliederung und dem Sozialsystem in unseren Land dadurch zu Kostenreduzierung der Ausgaben in Milliardenhöhe. Bitte unterstützen Sie umgehend und konkret mit Maßnahmen und Intervention bei den betroffenen Unternehmen und Behörden in den aktuellen Mobbing-Fällen bei VW Rainer Beutler, Detlev Lengsfeld, Milan Petrovic und den vielen, die sich aus Angst nicht an die Öffentlichkeit wenden dürfen und können, so im Falle der Unternehmen Versatel, Playmobil und Deutsche Post AG. Wir unterstützen Sie bei der Opferbetreuung gerne und benennen Ihnen Namen und Vorkommnisse in den Unternehmen.
Die Plattform http://mobbing-gegner.de bietet Ihnen zu den vielen Geschichten der genannten Personen einen direkten Einblick in den Ablauf der Mobbing-Vorfälle. Die nur mit Mailanschrift erwähnten Opfer haben eine etwas verschachtelten Verlauf ihres Arbeitsalltags unter Schikane zu erzählen, in denen noch die Verdachtsmomente der Korruption oder die druckreife Mobbing - Geschichte rechtlich geprüft werden muss. Teilweise laufen sogar noch staatsanwaltliche Ermittlungen. Wir bitten daher um Ihr Verständnis. Alle stehen Ihnen jederzeit für Fragen und Unterstützung gerne zur Verfügung, bitte unterstützen Sie uns konkret in unseren Bemühungen und Klagevorhaben vor den Gerichten. Ziel muss die individuelle Rehabilitierung der Opfern sein und eine gesetzliche Regelung die solche Vorfälle für immer ausschließt.
Mit freundlichen Grüßen
Harald Bulling, Dipl. Volkswirt
-- DetlevLengsfeld 2007-07-02 19:57:32
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Mobbing/Aktionen/Aufruf an die Ministerinnen und Minister der 16 Bundesländer (last edited 2011-02-24 08:30:57 by DetlevLengsfeld)