Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing
Die Meinung der anderen:
Immer mehr Mobbing - Millarden Kosten
Die "Lieben Kollegen" gehen in den Infight: 1.4 Mio Arbeitnehmer in Deutschland werden nach Experten- schätzungen regelmäßig schikaniert. Die Ursache für das ich stetig weiter verschlechternde Betriebsklima ist die wachsende Angst vor der Arbeitslosigkeit.
Die zwischenmenschlichen Werte gehen zum Teufel, der Kampf um den Job bestimmt in vielen Betrieben den Umgangston. Mobbing, da sind sich die Arbeitnehmer einig, führt zu Gesundheitsschäden und verursacht Kosten in Kosten in Millardenhöhe.
Quelle:
Vortrag und Diskussion zum Thema Psychoterror im öffentlichen Dienst -Bedeutung für Bildung und Wirtschaft unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte -
DIE MACHT DER MITTELMÄßIGKEIT
- Psychoterror gleich seelische Schreckensherrschaft - Mobbing gleich gebilligte Straftaten am Arbeitsplatz. Der öffentliche Dienst hat Vorbildfunktion, produziert viel Mobbing, geht mit schlechtem Beispiel voran. Dieses beinhaltet Psychoterror!
Probleme:
- Allgemein starker Leistungsabfall im Staatsdienst durch zielstrebige Seilschaften;
- zunehmende Macht der Mittelmäßigkeit auf allen Führungsebenen;
- zielstrebige Zerstörung hochwertiger menschlicher Arbeitskraft;
- Universität / Schulen /Kliniken: Mangelhafte Ausbildung und Behandlung, Verschlechterung der Lebenschancen der Bevölkerung;
- Verschlechterung der Lebensqualität;
- Institut der deutschen Wirtschaft stellt ständig sinkenden Bildungsstand bei Schülern aller Schularten fest.
Zahlen:
- Die Bundesärztekammer schätzt:
- o 1 Million Mobbingopfer; o jährlich 120.000 neue Opfer; o jährlich ca. 6.000 Mobbing-Tote durch Selbstmord; o Kosten gesamt ca. 30 Milliarden DM jährlich Steuern.
Motive der Mobber / Straftäter:
- Schaffung von Seilschaften zur Besetzung von Führungsstellen (ausgeprägtes Begünstigungssystem, erhebliche innere Abhängigkeiten, geschlossenes, abgeriegeltes informelles Machtsystem auf höchster Verwaltungsebene, Ausschaltung von fast allen Kontrolleinrichtungen, z.B. Gerichte, Staatsanwaltschaften, Aufsichtsbehörden);
- Befriedigung von Macht- und Unterdrückungsbedürfnissen, z.T. mit erheblichen sadistischen Neigungen der Amtsinhaber mit hohem Maß an krimineller Energie;
- Höchstmaß an Unverantwortlichkeit und fachlicher und sozialer Inkompetenz.
Zielsetzung und Methoden der Mobber:
- Bildung und Erhaltung von Zirkeln, über die alle Führungs- bzw. Funktionsstellen im öffentlichen Dienst mit eigenen Leuten besetzt werden, Leistungsaspekte sind nachrangig;
- Informationen dürfen nicht nach außen dringen, z.B. keine Medien, wer nicht schweigt, wird Opfer und von allen Informationen ausgeschlossen;
- dauerhafte berufliche, wirtschaftliche, soziale und persönliche Schädigung des ausgesuchten Terror-Opfers.
Endziel:
- Das Opfer dauerhaft zum Schweigen bringen, vorsätzliche Körperverletzung im Amt mit Todesfolge;
- vorsätzliche Rechtsbrüche und Straftaten, gemeinschaftlich in Behörden abgesprochen mit dem Ziel, daß ein Opfer keinerlei Abwehrmöglichkeiten auf Dauer hat (Ministerien, Landtage, Staatsanwaltschaften, Gerichte, vor allem Verwaltungsgerichte, fördern Mobbing und legalisieren Straftaten am Arbeitsplatz rechtlich und politisch);
- massive Beeinflussung von Richtern und Staatsanwälten, um ordentliche Rechtsprechung zu verhindern;
- Mobber formulieren auf politischer Ebene Entscheidungsvorlagen für Politiker, z.B. im Landtag bei Petitionen ( z.B. Landtagsabgeordnete in Niedersachsen entscheiden nach einjähriger Beratungsdauer im Mobbing-Petitionsfall, daß sie nicht entscheiden wollen);
- der Mobbing-Kreislauf ist auf allen denkbaren Ebenen und Institutionen länderübergreifend geschlossen.
Methoden der Mobber am Beispiel des öffentlichen Schuldienstes:
Heimliches, mit Führungskräften abgesprochenes Aussuchen eines Opfers, das aus dem Beruf gedrängt werden soll; zur Schaffung eines sogenannten Anfangsverdachtes für eine behördliche Vorgehensweise gegen eine Person werden Schulleitung, Kollegen, Personalrat, Schüler, Eltern, Betriebe zu bestellten Beschwerden und heimlicher Überwachung angestiftet, z.T. durch Noten später belohnt (z.B. Anweisung der BezReg Braunschweig an einen Schulleiter, die Noten in Abschlußzeugnissen mehrerer Beschwerdeklassen im Fach eines gemobbten Lehrers zu verändern.);
- Errichtung eines juristischen Fangnetzes für das Opfer: provozierte Rechtsstreitigkeiten ohne Ende, erheblich verschlechterte Arbeitsbedingungen, Festlegung eines abgestuften Bestrafungskatalogs, öffentlich durchgeführte Sonderbehandlungen bzw. Strafbehandlungen des Opfers;
Strafkatalog der Mobber:
- z.B. sachlich unbegründete Aufforderung zur Untersuchung beim Amtsarzt wegen angeblichen Verdachts der Dienstunfähigkeit (mit Anstiftung der Amtsärzte zur Ausstellung falscher ärztlicher Zeugnisse, vgl. dazu staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Fall Telekom wegen des Verdachts des Betruges und Ausstellung falscher Gesundheitszeugnisse, Weser-Kurier v. 7.11.97 Personalpolitik mit falschen Attesten, S. 6);
- öffentlich geführter Vorwurf, Opfer sei ein psychisch Kranker; willkürliche, dauernde Disziplinarverfahren (z.B. in einem Fall 30 Disziplinarverfahren, 40 unangekündigte Unterrichtsbesuche, 2 Versetzungen, 1 Zwangspensionierungsverfahren seit 2,5 Jahren, 50 % Gehaltskürzung seit 2,5 Jahren ohne Ermittlungen und ohne dienstliche Vorwürfe in 10 Jahren);
- Versetzung, Gehaltskürzung, Sonderauflagen, Suspendierung, willkürliche Frühpensionierung;
- pausenloses juristisches Trommelfeuer gegen das ausgesuchte Terror-Opfer mit der Zielsetzung der seelischen Zerstörung und der Vertuschung von Mobbern verursachten Straftaten am Arbeitsplatz.
Opfer in der Falle:
- Opfer wird im Ungewissen gelassen, was mit ihm geschehen soll;
kein Beamter der Behörden darf mit dem Opfer sprechen (persönliche Vereinbarung Innenminister Hannover und Regierungspräsident BezReg. Braunschweig);
- Anwälte, Richter (speziell Verwaltungsrichter), Amtsärzte und Verwaltungsjuristen begehen gemeinschaftlich Straftaten gegen das Opfer, z.B. Parteiverrat, Rechtsbeugung, Prozeßbetrug, Falschbeurkundung);
- extreme Zusatzbelastung des Opfers durch Verfahren als Teil der vorsätzlichen Zerstörungskampagne;
- endet ein Verfahren zufällig erfolgreich, startet die Regierungsverwaltung gleich neue Verfahren;
- Abhängigkeit von Schülern, Eltern, Betrieben, Kollegen wird von der Verwaltung vorsätzlich für bestellte Beschwerden mi§braucht, diese Menschen werden instrumentalisiert und zu unethischen und strafbaren Handlungen gezwungen;
- wo sich auf diese Weise keine Verdachtsmomente konstruieren lassen, sorgen Regierungsbeamte selbst mit verleumderischen Tatsachenbehauptungen für die erwünschten Verdachtsmomente für ihre Ermittlungskollegen, mit denene sie Hand in Hand arbeiten;
- allgemeine Auswirkungen: Opfer und Familie sind öffentlichem Terror der Verwaltungsbehörden fast machtlos ausgeliefert, Politiker unterstützen die Mobber und Straftäter, Ausweglosigkeit führt zu schweren seelischen Belastungen, finanziellem Ruin, z.T. zu Selbstmorden;
- Einschüchterung greift um sich, Angst vor Unterdrückung, Benachteiligung, Schikane, Arbeitsplatzverlust, öffentlicher Rufmord in Medien, Verlust von Karriere-Chancen und Angst vor körperlicher und seelischer Erkrankung nimmt zu;
- man beugt sich der Mobber-Gewalt von Aufsichtsbehörden.
ERSTARKEN VON STASI-METHODEN IM WESTEN
oder Mafiose Gegengesellschaft im öffentlichen Dienst am Zuge ?
Rechtliche Aspekte des Psychoterrors oder Mobbing am Arbeitsplatz:
- Mobber/Straftäter im öffentlichen Dienst begehen vorsätzlich Rechtsbrüche und Straftaten und mi§brauchen Rechtsmittel und die Gerichte;
- Rechtsmißbrauch der Behörden führt zu Rechtsunsicherheit und Politisierung und Legalisierung von Straftaten am Arbeitsplatz;
- das demokratische Rechtsstaatssystem wird durch eigene Beamte ausgehöhlt;
- unqualifizierte Seilschaften besetzen zunehmend alle Führungsstellen und drängen immer stärker hochqualifizierte Arbeitskräfte durch Mobbing aus dem Arbeitsprozeß - die Macht der Mittelmäßigkeit;
- Grundrechte werden vorsätzlich verletzt, wie z.B. Recht auf körperliche Unversehrtheit, berufliche Entfaltung, Persönlichkeitsrechte, Schutz der Ehe und Familie; Beamtengesetze werden vorsätzlich verletzt, z.B. staatliche Fürsorgepflicht, Datenschutz; Strafgesetze werden vorsätzlich verletzt, z.B. Urkundenfälschung, Anstiftung zu Straftaten, Vollendung von Straftaten wie z.B. Körperverletzung im Amt, Betrug, Urkundenunterdrückung, Prozeßbetrug u.v.a.m.
Kurzfristige Abhilfe:
- Feststellung der organisierten Kriminalität in Regierungsverwaltungen und konsequente Strafverfolgung in jedem Einzelfall;
Dokumentation der Mobbingfälle, Arbeitsvereinbarungen gegen Mobbing für jede Dienststelle;
- vollständige Rehabilitierung der Opfer mit Schadenersatz.
- Weitere Publikationen:
- Blickpunkt Schule - Zeitschrift des Hessischen Philologenverbandes 2/97, S. 8-13
ViSdP: Kurt R. Werner, Dipl.-Handelslehrer, Studienrat, Nußanger 50, 37079 Göttingen
Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrer gegen Mobbing (BLM) e.V.
Demonstration vor dem
Landeskrankenhaus (LKH) Moringen 04.03.1998
Wir empfehlen:
Dr. Schott - treten Sie freiwillig von der Leitung zurück !
Wir fordern die sofortige Freilassung des Patienten Harald S. (30)
aus der Isolationsabteilung 04 (berüchtigter Wachsaal) des LKH Moringen.
Was ist geschehen ? Warum wurde der Patient so brutal bestraft ? Der Patient hatte Heimaturlaub. Mit ärztlichem Attest eines Notarztes meldete er sich im LKH krank. Am 21.Februar 1998 läßt das LKH Moringen den Patienten in seiner Wohnung aus dem Bett durch fünf Polizeibeamte festnehmen. Die Polizei stürmte die Wohnung, obwohl es keinen richterlichen Beschluß dafür gab. Es lag keine Gefahr im Verzuge vor.
Das LKH Moringen hatte die Polizei Northeim zur Fahndung nach dem Patienten veranlaßt, obwohl der LKH-Arzt Garre wußte, daß der Patient in seinem Bett lag und durch einen Notarzt versorgt wurde. Der Notarzt hatte dem Patient wegen starker Schmerzen zwei Tage Bettruhe verordnet.
Die Polizei spricht von einem Mißbrauch und Irreführung ihrer Einsatzkräfte. Der Patient wurde von Polizisten von zu Hause abgeführt und ins nächste Krankenhaus verschleppt. Ein Transportwagen des LKH Moringen mit drei Mann Besatzung fuhren 900 km, um den Patienten zu holen. Ein Pfleger des LKH Moringen soll ihn in Handschellen gelegt und zum LKH-PKW abgeführt haben.
In LKH-Moringen mußte der Patient sofort alle persönlichen Sachen abgeben, keine Andenken, keineNotizen, keine Schreibsachen. Er wurde sofort in der Isolierstation 04, in den berüchtigten "Wachsaal" inhaftiert.
Der LKH- Arzt Garre und die Leitung unterstellen ihm "Flucht", weil er "nicht pünktlich auf die Minute" vom Urlaub zurück war. "Das ist bei uns eine Automatik !" erklärte der LKH-Arzt Grocholl. Die Behauptung der "Flucht" ist eine reine Zwecklüge der LKH-Anstalt zum Täterselbstschutz. Jede Lockerung ist sofort aufgehoben. Dringende zahnärztliche Behandlung und andere fachärztliche Behandlungen werden ihm verweigert. Ärzte drohen ihm mit empfindlichen Übel, z.B. kündigen sie solche Eintragungen in die Krankenakte an, daß die Richter bei der Überprüfung des Maßregelvollzugs den weiteren Verbleib beschließen sollen.
Entspricht dieses Verhalten den Aufgaben eines deutschen Krankenhauses ? Herr Dr. Schott, legen Sie Ihr Amt freiwillig nieder ! Haben Sie den Überblick im "Krankenhaus" verloren ? Wie gehen Sie und Ihre Mitarbeiter mit den Patienten um ? Als Steuerzahler fordern wir ordentliche Behandlung der Patienten. Jeder Patient kostet jährlich ca. 200.000 DM, was liegt näher, als die Gesundung zu fördern und ihn möglichst schnell zu entlassen. Das scheint im LKH Moringen nicht zu laufen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sitzt der Patient unschuldig verurteilt ein. Hier wird er entgegen den Vorschriften des Nds. Maßregelvollzugsgesetzes als Patient schwer bestraft. Er wird wie ein gesunder Schwerverbrecher behandelt, aber nicht wie ein Patient eines Krankenhauses. Bestrafungen im Krankenhaus stellen schweres Mobbing dar und sind nach dem Gesetz streng verboten. Der Patient berichtet von Bedrohungen, während eines Telefonats wurde er mit brennenden Zigaretten beworfen, beschimpft, daß er stinkt usw ...
Wir vertrauen unsere Mitmenschen diesem Krankenhaus an und erwarten humanes und gesetzliches Handeln. Diese Maßnahmen sind gegen den Patienten gerichtet, sie gefährden seine Gesundheit und sein Leben, sie sind ärztlich, humanrechtlich und verfassungrechtlich nicht tragbar.
Das Verfassungsgericht schreibt (BVerf-GE 9,95; 31,391):
"Es sollen MIßBRÄUCHE im gerichtlichen Verfahren, wie sie unter dem nationalsozialistischen Regime vorgekommen sind, unmöglich gemacht und das Vertrauen des Volkes in eine unparteiische Rechtspflege wiederhergestellt werden."
In Anlehnung an diesem Richterspruch ist dem nichts mehr hinzuzufügen!
WAS GEHT IN DIESEM LKH MORINGEN EIGENTLICH VOR ?
Dr. Schott als Leiter läßt sich nicht sprechen, die Ärzte verweigern jedes Gespräch. Das ist Mobbing vom Feinsten - in einem deutschen "Krankenhaus" ? Wir tragen diesen Fall der Menschenrechtskommission in Straßburg und dem Deutschen Bundestag in Bonn vor. So geht´s nicht. Das Sozialministerium in Hannover ist informiert und billigt scheinbar diese Vorgänge.
Wer Anregungen und Hilfe bieten kann, melde sich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft. Wer von ähnlichen Erfahrungen berichten kann, melde sich schriftlich - wir planen weitere Aktionen. Patienten in einem Landeskrankenhaus haben ein Grundrecht auf menschenwürdige Behandlung (Art. 2 Grundgesetz).
Wir bekämpfen auch das Mobbing von Ärzten und Pflegepersonal gegen Patienten, die im LKH Moringen hilf-und schutzlos ausgeliefert sind.
Diese Forderung wird unterstützt durch die Familie von Harald S.; dem BLM e.V. ; MAINZ e.V. ; V§V n.e.V.; u.a.
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Mobbing/BGM/LehrerGegenMobbing (last edited 2010-01-12 12:00:54 by DetlevLengsfeld)
