Mobbing-Tagebuch
Fehlerfreie Vorgesetzte kann auch Volkswagen nicht garantieren :)
Leitsätze zum Rechtsschutz bei Mobbing
Das Urteil der ersten Instanz der ersten Kündigung
Mein Mobbing-Kalender, man spricht auch von Mobbing Tagebuch als Text. An der weiteren Aufbereitung arbeite ich noch!
Mobbing Tagebuch
Datum Situation handelnde Person Zeugen Auswirkungen auf Herrn Lengsfeld April 2001 Herr Hagemann wirft in einer Besprechungsrunde der Abt., geleitet von Dr. Bruna, Herrn L. Arbeitsverfehlungen vor.. Die Vorwürfe waren unberechtigt. Nach der Besprechung bestätigt dies Herr Dr. Bruna gegenüber Herrn L.. Die Vorwürfe blieben jedoch im Raume stehen, sie werden nicht anschließend in einer Abteilungsrunde ausgeräumt. Thomas Hagemann (Arbeitskollege - Systemadministrator) Herr Dr. Bruna (Abteilungseiter) Gabriele Assmann (Koordinatiorin, direkte Vorges. von Herrn L.) Lothar John (Koordinator, Vorges. von Herrn Hagemann) und weitere Mitarbeiter Starke negative Emotion Mai 2001 bis Febr. 2002 Dauerhafte Beschuldigungen; Anzweifeln der fachlichen Kompetenz; einzelne Unverschämtheiten; Gemeinheiten; Verspottungen und Konzentration auf die Person L.; da- durch kam es in Folge auch zu Problemen mit anderen Kollegen, die durch die ständige Wiederholung der Ge- meinheiten beeinflusst wurden. Vorgesetzte Frau Assmann unterlässt Klärung der Situa- tion. Herrn L. wurde von Frau Assmann untersagt, direkt an den Bereich ITK E-Mails zu senden, da er „Kommuni- kationsprobleme“ habe. Alle E-Mails mussten von Frau Assmann erst freigegeben werden. Thomas Hagemann u. a. Frau Assmann Kollegen der Abteilung, z. B. Robert Koch, Mar- kus Bock Ohrenentzündung, Rückenprobleme Beispiel Redewendung Thomas Hagemann: „Oh Gott, Lengsfeld geht in den Serverraum - gleich geht nichts mehr.“ Thomas Hagemann Arbeitskollegen der Ab- teilung Beispiel Es war entschieden, dass Herr L. Key-User für die SAP-An- wender wird. Die Installation der SAP-Software war bei der Abt. ITK-Betrieb, Thomas Hagemann und Thomas Sander angesiedelt. Als diese erfuhren, dass Herr L. Key-User wird, hat Herr Sander versucht, die Installationsaufgaben, die seine Aufgaben waren, auf Herrn L. zu übertragen. Während Herr Sander diesbezüglich ein Gespräch mit Frau Assmann führte (Herr L. konnte das Gespräch mitverfol- gen, da es sich um ein Großraumbüro handelt), erhielt Herr L. von Herrn Hagemann eine Send-Massage auf seinen Bildschirm mit folgendem Inhalt: „Häh, häh, du SAP- Installateur.“ Frau Assmann bewertet diesen Vorgang als Mobbing und sagt wörtlich: „Es reicht jetzt.“ Thomas Hagemann Thomas Sander Frau Assmann Selbstzweifel Okt. 2001 Im Rahmen der Leistungsbewertung „Leistung im Dialog“, unterstellt Herr Dr. Bruna mangelnde Teamakzeptanz. Kollegen bestätigen dies nicht. Herr L. veranlasst Teamgespräch mit Herrn Dr. Bruna. Teamkollegen haben dort dargestellt, dass die Darstellungen von Thomas Hagemann überspitzt sind, und dass sie selbst auch Probleme mit der Zusammenarbeit mit Herrn Hagemann haben. Aussage Herr Dr. Bruna: „Das ist ja Mobbing.“ Dennoch bleibt es bei der negativen Leistungsbeurteilung. Vorrübergehend, für mehrere Wochen, ergibt sich eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit Herrn Hagemann. Thomas Hagemann Herr Dr. Bruna Herr Kacetl Herr Bock Herr Hesse Herr Koch Selbstzweifel Zunahme von Isolation Anpassungsversuche Versöhnungsangebote am Folgetag nach dem Teamgespräch Herr Hagemann lud zu einem Gespräch bei Herrn Dr. Bruna ein. Aus der Einladung ging hervor, dass es sich um ein Personalgespräch handeln sollte, bei dem auch Frau Pfeffermüller, zuständig für Personalaufgaben im Bereich, anwesend sein sollte. Herr L. bat daher Frau Musial (BR) an dem Gespräch teilzunehmen. Frau Musial wurde die Teilnahme an dem Gespräch verwehrt, da Frau Pfeffermüller nicht anwesend war es entgegen des Einladungstextes nur um arbeitsspezifische Inhalte gehen sollte. Es wurden dann auch nur solche Themen behandelt. Thomas Hagemann Herr Dr. Bruna Frau Musial (BR) Verwirrung Dez. 2001 Beispiel Kollektive Herabsetzung von Mitarbeiter aus Anlass der Praxistage und Androhung von Bestrafung. Herr L. wurde aus Anlass der Praxistage (Einsatz von Mit- arbeitern aus den indirekten Bereichen an Arbeitsplätzen) vor Kunden herabgesetzt und gedemütigt. Herr L. wurde im Bereich Sicherheit eingesetzt. Um ca. 13 Uhr wurde er wegen einer starken Grippe vom stellv. Leiter der Abt. Sicherheit nach Hause geschickt. Herr L. hatte be- reits um 6 Uhr die Arbeit aufgenommen, um möglichst früh im Betrieb präsent zu sein, da er am Vortag eine wichtige Software installiert hatte. Um 9 Uhr war tatsächlich eine Störung, so dass Herr L. vor Ort die großen Ankündigungs-monitore im Kundencenter zum Laufen bringen musste. In der Folgewoche wurden Mitarbeiter, die im Rahmen des Praxistages negativ aufgefallen waren, in einen großen Be-sprechungsraum geladen und von Herrn Hohmann kollektiv beschimpft und verhöhnt. In Bezug von Herrn L. sagte er, es gibt Mitarbeiter, die kommen und gehen wann sie wollen. Beispielhafte Zitate: „Ihnen werde ich Demut lehren. Sie werden alle auf dem Parkplatz stehen.“ Die Mitarbeiter mussten dann vorübergehend Parkwächtertätigkeiten als Strafmaßnahme übernehmen. Herr Hohmann (Bereichsleiter CIO) Frau Musial (BR) Frau Pfeffermüller (Personalverantwortl. des Bereichs) Frankovicz, Rüpke, Kcetl (Mitarbeiter) Demütigung Febr. 2002 - Juni 2002 Durch die ständigen Beschuldigungen verliert Herr L. das Vertrauen der Vorgesetzten. Es kam immer wieder zu Anschuldigungen durch Herrn Hagemann. Die Vorgesetzten waren irgendwann genervt, ständig klärende Gesprächsrunden durchführen zu müssen. Die Vorgesetzten wollten solche Gespräche nicht mehr führen. Thomas Hagemann Frau Assmann Herr Dr. Bruna Hilflosigkeit 01.07.2002 Versetzung in die Kostenstelle 0388, AutostadtControl-Center (ACC), Abt.-Leiter Joachim Dettmann. Tätigkeit als Sachbearbeiter Gebäudeinformationssystem und Bauarchiv (Entgeltgruppe 6). Es handelt sich um eine niederwertige Tätigkeit im Vergleich zu der vorher ausgeübten Tätigkeit, die keinen Bezug zu der arbeitsvertraglich vereinbarten Tätigkeit hatte. Dennoch erklärte sich Herr L. mit der Übernahme dieser Tätigkeit einverstanden, da ihm zum einen zugesichert wurde, ihn weiterhin nach der Entgeltgruppe 7/Stufe 3 zu entlohnen und er andererseits hoffte, in diesem abgeschlossenen Bereich nicht mehr den Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Herr Hohmann führte militaristische Arbeitsplatzbegehungen durch, bei denen Anordnungen bzgl. der Arbeits-platzgestaltung bis hin zur Platzierung privater Gegenstände auf dem Schreibtisch im Befehlston erfolgten. Zu dem wurde Aufgabengebiet ausgeweitet, so dass der Arbeitsdruck erhöht wurde und gleichzeitig wurde kontinuierliche Schichtarbeit eingeführt (364 Tage im Jahr), mit 3-Schichten (Früh-, Mittel-, Spät-) wurde eine Arbeitszeit zwischen 6:00 und 23:00 Uhr abgedeckt. Herr Hohmann Herr Hohmann Team ACC, Abt. Sicher- heit, Arge Care Angstzustände Psychischer Stress Sept. 2002 Übertragung demütigender Arbeiten (Einkleben von farbigen Papierstreifen zur Kennzeichnung der Versorgungsleitungen der Autostadt in einem Grundriss des Autostadt- Geländes). Herr Hohmann Team ACC Stress Tiefe Verzweifelung Krankheit Sept. 2002 Persönliches Gespräch und Darlegung der Schwierigkeit in Schicht zu arbeiten aus familiären Gründen sowie die Bitte, eine friedliche Arbeitssituation zu schaffen. Antwort: „Jün- gelchen, jeder hat im Leben mal feuchte Hände.“ Frau Nitschke (PA): „Wenn es für Sie hier nicht möglich ist zu arbeiten, suchen Sie sich einen anderen Arbeitsplatz.“ Resultat: Vergebliches Gespräch! Herr Hohmann Ängste Seelische Nöte Verunsicherung Frustration Sept. 2002 Ablehnung Elternzeit und Teilzeit im Gespräch mit Frau Nitschke und Herrn Hohmann. Frau Nitschke: „Für Mitarbeiter in Ihrer Gehaltsgruppe ist so etwas nicht vorgesehen, dass brauchen Sie gar nicht beantragen.“ Frau Nitschke Ohnmachtsgefühle Sept. 2002 Ablehnung des Bildungsurlaubs, aufgrund mangelnder Ar- beitsleistungen. Aussage Herr Dettmann: „Bildung ist das Höchste, was einem verdienten Mitarbeiter in einem Unter- nehmen gereicht werden kann. Kommt ja bei Ihnen nicht in Frage.“ Genehmigung nach erneuter Beantragung, nach dem Herr L. gegenüber Herrn Dettmann deutlich gemacht hat, dass er nicht bereit ist, auf sein Recht auf Bildungsurlaub zu verzichten. Herr Hohmann Herr Dettmann E-Mails 02.12.2002 Abmahnung wegen angeblichem Fehlverhalten gegenüber einem Arbeitskollegen. Bei Übergabe der Abmahnung hat Herr L. gegenüber Frau Lücke geäußert: „Wenn man die Abmahnung liest, entsteht der Eindruck, ich sei das Letzte Charakterschwein der Autostadt.“ Frau Lücke erwiderte: „Ja, diesen Eindruck habe(n) ich/wir von Ihnen gewonnen.“ Frau Lücke Frau Musial (BR) Herr Dettmann Frau Widdecke Depression Magenprobleme Psychischer Zusammen- bruch Dez. 2002 Herr L. macht deutlich, dass der ihm zugewiesene Arbeits- umfang nicht von einer Person abgeleistet werden kann, und dass er über die erforderliche Qualifikation nur in Teil- bereichen, soweit es die EDV-Kenntnisse betrifft, verfügt. Weiterbildungsmaßnahmen wurden abgelehnt. Gleichzeitig erfolgten abwertende Bemerkungen bzgl. seiner Leistungsfähigkeit. Herr Seffers: „Wenn das bis Morgen nicht fertig ist, bringe ich Übermorgen meine 9jährige Tochter mit. Die kann das schneller und besser als Sie.“ Herr Dettmann Herr Seffers Herr Mohlzahn Herr Eckhardt Dez. 2002 - Febr. 2003 Angebot eines Aufhebungsvertrages. Personalgespräche wurden geführt, in denen erklärt wurde, dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei. Einigung: Herrn L. sollte eine letzte Chance erteilt werden; Arbeitsmittel und Schulungen sollten bereitgestellt werden. Aber: Die Versprechungen wurden nicht eingehalten. Herr Seffers: „In Sie investiere ich keine müde Mark. Bei Ihnen ist es ja sowieso nur eine Frage der Monatsgehälter, bis Sie das Unternehmen verlassen.“ Herr L. wurde von einem zum anderen Arbeitsplatz ge- schickt und mit Aushilfstätigkeiten beschäftigt wie z. B. Umzug der Poststelle, Verteilung von Weihnachtspäckchen. Herr Dettmann Herr Seffers Frau Musial (BR) Zeitweise krank Febr. 2003 Zuspitzung der Situation nach Eingang der Gegendarstel- lung zur Abmahnung (Schreiben IG Metall vom 21.01.03). Reduzierung der zeitlichen Vorgaben für eine Zuarbeit für Frau Heumann (Einarbeitung von Flächen in Gebäudeplänen der Autostadt - Sacharbeitertätigkeit, Kenntnisse im bauzeichnerischen Bereich erforderlich). Öffentliche Beleidigung und Herabwürdigung durch Frau Heumann im ACC in Anwesenheit von ca. 4 Mitarbeitern - Herr L. würde ungenau und schlampig arbeiten und viel zu langsam sein. Dies wurde laut schreiend in den Raum ge- stellt. E-Mail von Frau Heumann vom 04.02.03 an umfangreichen, auch externen Verteilerkreis! Wegen Antwort-E-Mail, Personalgespräch im Büro Dettmann. Herr Wanders beanstandet den Ton der Antwort-E-Mail. Inhaltliche Erklärungen bzgl. der Leistungsverdichtung lässt Herr Wanders nicht zu. Herr L. wird als Lügner hingestellt. Frau Heumann Herr Wanders (stellv. Abt.Leiter) Herr Wartusch Frau Heumann E-Mail von Frau Heumann vom 04.02.03 Team ACC Frau Musial (BR) Zeitweise krank März 2003 Mehr als einmal wurden öffentlich verletzende Aussagen über sein Entgelt, seine Krankheiten und seine Leistungsfähigkeit getätigt. Herr Seffers: „Gut gemacht meine Herren. Ich hörte, sogar Herr L. hat mal gearbeitet.“ Herr Seffers Herr Mohlzahn Herr Gruhl (Mitarbeiter der Poststelle) Zeitweise krank März 2003 Gespräch bei der PA keine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Frau Lücke: „Herr L., wie lange wollen Sie das denn noch aushalten. Der Druck wird noch zunehmen, Sie werden doch wieder krank.“ Herr Dettmann Frau Lücke Herr Zander (BR-Vors.) April 2003 Nach Eingang der Klage bzgl. der Abmahnung - pauschale Vorwürfe der Datensabotage im CAFM-System. Arbeits-leistungen werden dauerhaft kritisiert und Verantwortlichkeit für CAFM-System wurde an Herrn König übertragen. Herr Dettmann Herr Seffers Herr König (E-Mail vom 20.03.03 an Herrn Stör- mann und Herrn Seffers) Gedanken an Selbst- tötung 22.04. - 18.05.2003 5 Wochen krank (psychisch bedingt) Juni 2003 Rückkehrgespräch geführt von Herrn Seffers, im Beisein von Frau Musial (BR). Herr L. teilt mit, dass er die Krank-heitsursache in dem fortlaufenden sich verstärkenden Mob- bing der Herren Hohmann, Dettmann und Seffers sieht. In das offizielle Protokoll wurden betriebliche Über- und Unterforderung eingetragen. Hiermit war Herr L. einverstanden, weil er bei Benennung des Begriffs Mobbing mit einer weiteren Eskalation rechnete. Herr Seffers Frau Musial (BR) Juni 2003 Personelles Einzelgespräch im Büro des Herrn Hohmann in Anwesenheit des Herrn Dettmann. Aussage Herr Hohmann: „Herr L., ich habe Sie durchschaut. Ich bin alter Leistungssegler - jede Kehre fahre ich schneller als Sie. Ich rate Ihnen dringendst, orientieren Sie sich um. Dieses Gespräch können Sie ausschmücken, können Sie woanders zitieren, es ist mir scheißegal.“ Herr Hohmann Herr Dettmann Depressiv Vereinsamung Selbstzweifel Juni 2003 Einsatz in der Telefonzentrale/TIMO. Da sich Herr L. noch nicht völlig fit fühlte und seelisch ange- schlagen war, beantragte er die Entnahme seiner 631 (Stand 31.03.03) geleisteten Überstunden. Dies wurde aus angeblichen betrieblichen Gründen abgelehnt. Herr Seffers Herr Dettmann Frau Widdecke Bekanntgabe der psychischen Erkrankung 11.06.2003 AUDI-Vorfall: Kleinste Verfehlungen werden zur Staatsaffäre ausgeweitet. Unglückliche Formulierung am Telefon gegenüber Frau Teschner war Anlass eines Personalgesprächs, in dem Herr L. noch einmal auf seine psychische Situation und seine psychotherapeutische Behandlung hinweist und um die Gewährung der Überstundenentnahme bittet. Herr Dettmann Frau Widdecke Frau Simonian Frau Aiello Frau Teschner (Leiterin AUDI-Pavillion) Herr Zander (BR-Vors.) 01.07. - 01.08.2003 Urlaub 10.09. - 31.12.2003 Genehmigung Zeitausgleich von 631 Stunden 02.09.2003 gerichtl. Vergleich 1 Ca 206/03 ArbG BS Die Abmahnung mit Schr. vom 02.12.2002 soll mit dem 30.11.2003 ersatzlos aus der Personalakte entfernt werden. ( Im Rahmen des späteren Kündigungsschutzverfahrens wurde die Abmahnung und der gesamte Vorgang erneut eingebracht) 20.10.2003 Herr L. wird während der Entnahme Zeitausgleich gebeten, zu einer Besprechung bzgl. des Leistungsbonus in die Autostadt, in das Büro von Herrn Dettmann zu kommen. In der Leistungsbeurteilung wird Herrn L. in fast allen Punkten Inkompetenz vorgeworfen und in kränkender Weise seine Person herabgesetzt. Anschließend Personalgespräch im Büro von Frau Lücke wegen Gesprächsnotizen des Herrn Seffers wegen angeblicher negativer Äußerungen des Herrn L. bzgl. des Ausgangs des Arbeitsrechtsstreits wegen der Abmahnung und angeblicher Äußerungen bzgl. der Höhe seines Gehaltes. Herr L. stellt klar, dass er keinerlei negative Äußerungen bzgl. des Arbeitsrechtsstreites gemacht hat und begründet erneut, weshalb er die Abmahnung für unberechtigt hält. Informationen über das Verfahren wurden nicht von ihm an andere Mitarbeiter weitergegeben. Auch bzgl. seines Gehaltes hat er erst Aussagen getroffen, nachdem er von anderen Mitarbeitern darauf angesprochen wurde, dass Herr Seffers Aussagen mit dem Inhalt getätigt habe, Herr L. sei sein teuerster Mitarbeiter etc. Herr Dettmann Herr Seffers Frau Widdecke Frau Simonian Herr Giebel (BR) Frau Musial (BR) Frustration Enttäuschung Wut 10.11.2003 Rückruf aus dem Zeitausgleich mit dem Hinweis, dass er dazu arbeitsvertraglich verpflichtet sei, da seine Spezialkenntnisse wegen eines wichtigen unaufschiebbaren Projektes notwendig seien. Die ca. 5800 von VW zur Verfügung gestellten Wirtschaftsgüter sollten zur Inventarisierung in eine neu zu schaffende Datenbank eingestellt werden. Ziel war die Schaffung einer Nachweismöglichkeit über den Verbleib dieser Wirtschaftsgüter. Zu den Aufgaben des Herrn L. sollte auch die Programmierung einer Web-basierten Ein- und Ausgabemöglichkeit gehören. Trotz der behaupteten Wichtigkeit und Dringlichkeit des Projekts, die auch später im KüSch-Prozess hervorgehoben wurde, wurde nachdem Herr L. ca. 3 Wochen später erkrankte, nicht mehr an dem Projekt weitergearbeitet. Es entstand der Eindruck, dass dieses Projekt nur als Vorwand für den Abbruch der Entnahme des Zeitausgleichs diente. Bereits 4 Tagen nach Arbeitsaufnahme erfolgter neue Attacken: Herr Seffers bedroht und beschimpft Herrn L. laut, weil er den Kollegen Meier kurzfristig vertreten musste. Herr John (neuer Leiter ACC) Herr Seffers Frank Meier Frau Simonian Herr Meier erneute Verunsicherung, Bemühungen um psychische Stabilisierung werden zu Nichte gemacht ab ca.17.11.2003 Tägliche Kontrolle, Beobachtung der Arbeit und des sozialen Verhaltens: Herr L. musste vor dem tägl. Arbeitsende Herrn John aufsuchen und dort die tägl. Arbeitsfortschritte dokumentieren. Hierfür hatte Herr John ein vorgefertigtes Formular vorbereitet, das er nach Befragen des Herrn L. ausfüllte, und das Herr L. anschließend unterzeichnen musste. In dem Formular war ein Abschnitt über das Sozialverhalten des Herrn L. enthalten, in den Herr John Eintragungen machte. Nach ca. einer Woche hat Herr L. diese Vorgehensweise bei einem Gespräch mit dem BR-Vorsitzenden Zander erwähnt. daraufhin wurden die täglichen Kontrollen eingestellt. Herr John sagte: „Das machen wir jetzt anders.“ Es erfolgte eine Arbeitsanweisung für die 49.KW, die Herr L. erst am Mittwoch der 49. KW erhielt. Diese (siehe Mail Herr John vom 2.12.03) enthielt Arbeitsanweisungen, die dem festgelegten Projektablauf widersprachen und die Einhaltung des Zieltermins 31.12.2003 unmöglich machten.( Es wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Projekt trotz angeblicher Wichtigkeit nach Erkrankung des Herrn L. nicht fortgeführt wurde). Herr John Herr Uwe Zander( BR-Vorsitzender) Herr Meier dtaillierte Kontrolle Gefühl der Demütigung und der Ohnmacht Nov. 2003 wegen der unterschiedlichen Sichtweisen zum Leistungsbonus im Gespräch am 20.10.03 fand ein Meditationsgespräch hierzu statt. Ein Mediationsgespräch fand jedoch nicht wirklich statt, Herr L. wurde mit herabwürdigenden Vorwürfen bzgl. seiner Leistungen überzogen. z.B.: Herr Dettmann: „Ein wirtschaftliches Arbeiten ist mit Herrn L. nicht möglich. Da müssen wir ständig noch einen zweiten Mann daneben stellen.“ Frau Simonian Herr John Herr Dettmann Frau Aiello Frau Musial (BR) ab.4.12.2003 Herr L. wendet sich hilfesuchend an die Werksärztin Frau Dr Terentjewa-Liehmann. Nach eingehenden Gesprächen bietet sie Hilfe an, verspricht die Problematik im Autostadt Führungskreis und gegenüber Herrn Wachs anzusprechen. Sie vermittelt zudem einen Termin bei dem Werkspsychologen Herrn Junghans. Sowohl gegenüber dem Integrationsamt als auch gegenüber Entscheidungsträgern der VW AG wurde später von Herrn Lüdtke die wahrheitswidrige Aussage gemacht, die Autostadt habe im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht das Gesundheitswesen VW und Herrn Junghans miteinbezogen ( siehe Mail vom 09.08.04 von Herrn Lüdtke). Herr Lüdtke Dr Terentjewa-Liehmann Herr Junghans Frau Musial(BR) krank Jan. 2004 Verbale Nötigung, die Telefonnummer des Arztes heraus- zurücken. Herr Hohmann: „Es ist mir egal, wie lange Sie krank geschrieben sind, irgendwann kommen Sie wieder in die Autostadt und dann melden Sie sich sofort bei mir.“ Herr Hohmann krank 20.04.2005 Besprechung im Büro Frau Lücke wg. Entnahme Langzeitkonto und Mobbingsituation. Frau Lücke und Frau Widdecke zeigen sich an der Lösung der Problemlage nicht interessiert und argumentieren nur in Richtung Aufhebungsvertrag. Die Entnahme des weiterhin vorhandenen Zeitguthabens wird abgelehnt und nur für den Fall der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages in Aussicht gestellt. Frau Lücke, Frau Widdecke Frau Musial(BR) Frau Schied(IGM) Gesprächsprotokoll 29.04.bis 10.06.2004 Kur ab 11.06.2004 Entnahme Urlaub und Zeitausgleich Juli 2004 Herr Lüdtke trifft sich auf seine Veranlassung hin mit Herrn L. in einem Cafe in Königslutter außerhalb der Arbeitszeit um Herrn L. zu einem Aufhebungsvertrag zu bewegen. Herr L. bemühte sich die Mobbingsituation zu erläutern und die Entwicklung darzustellen. Herr Lüdtke lehnte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der „Historie“ ab. Herr Lüdtke:“ Wir haben jetzt einen Status quo, da muss entschieden werden, wenn es nicht zum Aufhebungsvertrag kommt, dann müssen Dritte entscheiden.“ „Mit Herrn Hohmann hätten sie sich auch nicht anlegen sollen, der ist ja im ganzen Konzern dafür (gemeint war Mobbing) bekannt.“ Vereinbarung einer Frist für eine Entscheidung des Herrn L. bzügl. Aufhebungsvertrag. Da Herr Lüdtke nicht erreichbar war erfolgte Mitteillung per Mail vom 13.07.2004 mit der der Abschluss eines Aufhebungsvertrages abgelehnt wurde. Herr Lüdtke Mail vom 13.07.2004 25.08.2004 Kündigung
Sollten es Ihnen auch Spanisch vorkommen, wird Ihnen ev. der Link zum Übersetzungsbüro Übersetzungen Englisch sicher auch nicht helfen!
weitere gerne auch mit Mobbing Beispiel
Mobbing/MeineGeschichte/MobbingTagebuch (last edited 2010-01-12 11:49:43 by DetlevLengsfeld)