http://www.bbv-net.de/public/article/themenwelt/beruf/gesundheit/27763 http://www.bbv-net.de/public/article/themenwelt/beruf/gesundheit/109747 http://www.bbv-net.de/public/article/themenwelt/beruf/gesundheit/27974 http://www.sueddeutsche.de/,trt3m1/jobkarriere/erfolggeld/artikel/187/61126/
diese Worte kommen doch einigen Lesern sehr bekannt vor, oder PH,KHH, etc. AS 1 -1010/04
[http://www.tagblatt.ch/index.jsp?artikel_id=997665&ressort=regionen/toggenburg bekannte Weisheiten]
Mobbing kann schwer wiegende Folgen für die psychische aber auch physische Gesundheit der Opfer haben. Leistungsdruck, Konkurrenzdenken oder Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sind mögliche Gründe, die zum Mobben veranlassen. Gemobbt wird häufig dort, wo ein schlechtes Organisationsklima besteht.
Mobbende Vorgesetzte hätten oft ein hohes Mass an Selbstüberschätzung, der eine tiefe Unsicherheit zugrunde liege, meinte Kunz. Meistens seien sich die Täter ihres Tuns bewusst, sie würden sich jedoch nicht überlegen, welche Folgen sie damit beim Opfer auslösen würden, weiss Kunz. Den Tätern sollen diese Folgen deshalb bewusst gemacht werden. Ein Mobbingopfer habe niemals Schuld, fügte er hinzu.
http://www.google.de/custom?q=Frank+Patta&hl=de&lr=&ie=UTF-8&cof=BGC:%23FFFFFF%3BT:%23000000%3BLC:%230000CC%3BVLC:%230000CC%3BALC:%230000CC%3BGALT:%23008000%3BGFNT:%23000000%3BGIMP:%23000000%3BDIV:%230000CC%3BLBGC:%23FFFFFF%3B&start=10&sa=N
http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/Politik/article_html/News_Item.2004-12-07.3125
Am Montag, den 13.12.04 wird die Münchner Montagsdemo das Thema "Arbeitsplatzvernichtung durch Mobbing" in den Mittelpunkt stellen. Die Anzahl der Mobbing-Opfer steigt ständig. Oft sind psychische Erkrankungen die Folge. Erst aus dem Betrieb hinausgeekelt, dann endloser Gerichts- oder Behördenstreit um Anerkennung und Unterstützung, der die Betroffenen zermürben soll. Mobbing-Opfer wollen andere ermuntern, über ihre Erfahrungen am offenen Mikrofon zu sprechen, sich einzureihen in den Widerstand gegen Arbeitsplatzvernichtung und sozialen Kahlschlag. Alle Interessierten und Hartz-IV-Gegner sind herzlich eingeladen!
[http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/Politik/article_html/News_Item.2004-12-14.0528 Mobbing als Methode des Arbeitsplatzabbaus]
14.12.04 - 1.30 Uhr: München - "Mobbing als Methode des Arbeitsplatzabbaus" stand im Zentrum
München (Pressemitteilung): Die Montagsdemonstration am 13. Dezember mit 65 Teilnehmer/innen hatte das Thema "Mobbing als Methode des Arbeitsplatzabbaus" ins Zentrum gerückt. Über 10 Redner - meist direkt durch Mobbing arbeitslos gewordene Kolleginnen und Kollegen - sprachen dazu am Offenen Mikrofon.
"Der psychische Druck hat mich so weit gebracht, dass ich nun voll erwerbsunfähig bin und ich einfach nicht mehr nach oben komme", heißt es beispielsweise in einem Brief an das Siemens-Mitarbeiter-Netzwerk NCI. Mobbing ist kein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis der von den großen Konzernen und ihrer Regierung gewollten Steigerung der Konkurrenz zwischen den Arbeitnehmern oder gar gezielter Stellenvernichtung, die billiger kommt als Sozialpläne und Abfindungen. Dagegen müssen sich die Beschäftigten zusammenschließen, beispielsweise in den Gewerkschaften.
[http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/Archiv/article_html/News_Item.2004-02-21.2324 Mobbing muss Straftatbestand werden]
Vorgesetzte häufig beteiligt
Weiter stellt die Studie fest, dass in mehr als 50 Prozent der Fälle Vorgesetzte am Mobbing gegen ihre Mitarbeiter beteiligt sind oder dieses sogar steuern. (Quelle: Bundesarbeitsblatt 7-8/2002) In solchen Fällen helfen innerbetriebliche Verständigungsversuche unter Mitwirkung der Arbeitnehmervertretungen oft nicht.
Damit wird auch klar, dass Mobbing nicht losgelöst von den kapitalistischen Produktions- und Herrschaftsverhältnissen und als "Problem im zwischenmenschlichen Bereich unter Kollegen" zu betrachten ist, sondern vielmehr die Unmenschlichkeit dieser Verhältnisse verdeutlicht. Deshalb möchte der Krefelder Arbeitskreis für Arbeitsrecht und Sozialpolitik bei Mobbing auch nicht länger nur auf eine gütliche Einigung setzen. Die überparteiliche Initiative verlangt eine gesetzliche Regelung.
Die Persönlichkeitsrechte von Arbeitnehmern sollen in einem zu erlassenden "Gesetz zum Schutz der Menschenwürde am Arbeitsplatz" gestärkt und die Arbeitnehmer insbesondere gegen Psychoterror am Arbeitsplatz (Mobbing) geschützt werden, heißt es in einer Gesetzesinitiative, die auf der Homepage www.so-wollen-wir-arbeiten.de einzusehen ist.
Das Strafmaß für Mobbing soll dabei am Strafmaß für Körperverletzung bemessen werden. Dies bedeutet, dass Mobbing mit Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten oder Geldstrafe zu belegen ist. Vorgesetzte, die vom Mobbing in ihrem Verantwortungsbereich Kenntnis haben und nicht einschreiten, sollen als Mittäter gewertet werden. Im Wiederholungsfall soll Mobbing mit einem Mindeststrafmaß von 6 Monaten Freiheitsentzug geahndet werden. Darüber hinaus sollen Wiederholungstäter mit einem Verbot der Mitarbeiterführung belegt werden.
Was ist Mobbing?
Mobbing soll dabei als nachgewiesen gelten, wenn eine Folge von Handlungen aus nachstehender Auflistung gegen den Betroffenen nachgewiesen werden können: 1.Angriffe auf Möglichkeiten, sich mitzuteilen. Diese sind unter anderem gegeben, wenn der Betroffene ständiger Kritik ausgesetzt, an Mitteilungen gehindert oder angeschrieen wird. 2.Angriffe auf die sozialen Beziehungen. Diese sind u. a. gegeben, wenn die sozialen Kontakte des Betroffenen im Betrieb beeinträchtigt werden. 3.Auswirkungen auf das soziale Ansehen. Diese sind unter anderem gegeben, wenn der Betroffene Klatsch, Verleumdungen und Beleidigungen ausgesetzt wird. 4.Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation. Diese sind unter anderem gegeben durch die Zuteilung degradierender, kränkender, fachfremder und beleidigender Arbeiten, durch Arbeitsentzug oder Arbeitsüberhäufung, durch die willkürliche Kürzung von Einkommen oder die willkürliche Versetzung. 5.Angriffe auf die Gesundheit. Diese sind unter anderem gegeben durch den Zwang zu gesundheitsschädlichen Aufgaben, sexuelle Belästigung, Psychoterror oder direkte körperliche Übergriffe.
Gastbeitrag: Edith Bartelmus-Scholich }}}
Mobbing/PresSe/BeitraeGe (last edited 2008-11-28 12:33:23 by )