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Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der Lektüre meiner Lieblingszeitung ( Samstag den 04.11.06 ) und einem Gespräch mit einem Hessen ist es mir wieder mal klar geworden. Die Hessen haben auch in der Presse bis auf wenige Ausnahmen einfach mehr Power. Da schafft es Rainer Beutler (Ex-VW-Mitarbeiter) in die Bildzeitung und rechtzeitig von der Podiumsdiskussion wieder mal in der Marktspiegel. Welch eine Presse!
Die Braunschweiger Zeitung geht mit dem Thema Mobbing doch sehr verhalten um. Liegt es an VW oder mehr an der SPD? Warum schaffen es dankenswerter Weise der Helmstedter Blitz und der Helmstedter Sonntag auf Mobbing und den Mobbing-Gegner aufmerksam zu machen. Aber dieselbe Zeitung schafft es in Bildzeitung Manier gleich auf mehren Seiten eine Tragödie auszubreiten. Auch auf Menschenrechtsverletzungen in China wird gerne mal hingewiesen. In Deutschland wird gefoltert und (fast) alle sehen weg. Leserbriefe wie der von Frau Bartsch oder von mir werden ignoriert. Seltsam. Wie weit ist es denn mit einem verantwortungsvollem Journalismus bei der BZ? Andere wie Frau Corinne Petrovic benutzen gleich den großen Verteiler und sprechen Herrn Pischetsrieder lieber gleich direkt an. Erfolg gleich Null.
Der Mobbing-Gegner verfügt über mehr als 7000 E-Mail Adressen das hat aber auch noch nicht geholfen. Die 20.000 Besucher im letzten Monat waren aber eine moralische Stütze. Viele haben den Fall von Jörg Hensel und seine Versuche Hilfe und Unterstützung von Herrn Carstensen zu erlangen, gelesen. Politiker wie Presse sind gefordert!
Immerhin stand am Samstag den 04.11.06 in meiner Lieblingszeitung was über einen Verein drin der seit 20 Jahren besteht. Mir war er bis heute nicht bekannt. Reversie hilft seit 20 Jahren seelisch Kranken. Nächste Woche werde auch ich bei denen Hilfe suchen. Und der Bericht ist dann auch noch von Norbert Rogoll, der als Vereinskamerad ständiger Begleiter meines jahrelangen seelischen Absturzes war. Immerhin wird der Landrat Gerhard Killian zitiert. Auch bei ihm ist nun wohl angekommen, was jeder weis:
"Durch das Arbeitsleben oder familiäre Situationen würden immer mehr Menschen psychisch erkranken."
Stimmt.
Am Donnerstag bin ich nach 6 Wochen aus der Reha entlassen. Mobbing in der Autostadt. Die zweite Reha innerhalb von zwei Jahren. Immerhin bin ich arbeitsfähig entlassen. Es reicht nun gesundheitlich um mehr als 3 Stunden täglich Kinokarten zu entwerten. Die BfA wird eine Fortbildungsmaßnahme mit pyschologischer Begleitung nachschieben. Das Gesundheitssystem platzt aus allen Nähten, in der Arbeitswelt herrscht ein Klima von eisiger Kälte und der Volkswagen Konzern wedelt mit dem Blatt " Partnerschaftlichem Verhalten".
Deutschland im Tiefschlaf. Frohe Weihnacht.
-- DetlevLengsfeld 2006-11-10 14:22:16
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Mobbing/Pressemitteillungen/061105/Text (last modified 2008-11-04 06:59:56)