Hans-Jürgen Uhl Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl im Zusammenhang mit der VW-Affäre haben sich Politiker von dem 55-Jährigen distanziert. Die niedersächsische Grünen-Abgeordnete Brigitte Pothmer forderte in der "Bild"-Zeitung vom Freitag, der ehemalige VW-Betriebsrat solle sein Bundestagsmandat so lange nicht mehr ausüben, bis die Angelegenheit geklärt sei. Der CSU-Rechtsexperte Norbert Geis forderte Uhl auf, den Bundestag zu verlassen. "Ein Politiker hat immer eine Vorbildfunktion. Deshalb gehört ein solcher Mann nicht ins Parlament", sagte Geis. Die Wolfsburger SPD stellte sich hingegen hinter Uhl, wie NDR 1 Niedersachsen berichtete. Eine Anklage sei keine Verurteilung, sagte Fraktionschef Ralf Krüger. Der örtliche SPD-Parteichef Frank Poerschke betonte, es gelte die Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen sei.
-- DetlevLengsfeld 2007-01-13 19:55:34
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Ralf Krüger/Presse (last modified 2008-11-04 07:00:24)