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Contents
- Der Brief vom 10.05.2006
- Erinnerungsschreiben an Herrn Ministerpräsidenten Carstensen vom 30.07.2006
- Anruf von der Staatskanzlei in Kiel.
- Eingangsbestätigung der Staatskanzlei
- Outsourcing - Kein Antwortschreiben des Ministerpräsidenten.
- Anstatt eine Antwort durch den MP schreibt das Justizministerium am 06.09.2006 ...
- Mein Schreiben an die Staatskanzlei vom 20.09.2006
- Wieder keine Antwort ...
- Mein Schreiben an die Staatskanzlei vom 20.09.2006 angeblich nicht bekommen.
- Weiterhin keine Sanktionen gegenüber dem Mobbingtäter, ...
- Mein Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz S-H
- Der dritte bundesdeutsche Anti-Mobbingtag diesmal in Bremen.
- Mein Beitrag in der Fachzeitschrift "Sicherheitsingenieur" Ausgabe 8/2006
- Vor Gericht - Mobbing: Fristlose Kündigung unwirksam
- Pacta sunt servanda oder Mobbing im Klinikum der Christian-Albrechts Universität zu Kiel
- Schreiben an die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing / Bremen
- Gesicht verloren ?
- Antwort der EU-Kommission auf meinem Brief vom 10.05.2006
- Gericht bestätigt Mobbing-Vorwürfe
- Ein kurzer Filmbericht, der Einiges deutlich macht.
- Weitere Informationen
- Ausstellung - Füreinander ! - Miteinander ! in Eutin / Schleswig-Holstein
- Fall Stubbe - Leserbrief an die Junge Welt - Könnte gelten für viele Mobbingfälle.
Jörg Hensel hat einen Brief geschrieben. An sich nichts Neues. Aber diesmal ist der Verteiler gewaltig. Nur mal für Euch zum Einstieg, welche Brisanz dahinter steckt ein kleiner Ausszug. Die Anlagen haben es in sich
Infos zum Mobbing
Der Brief vom 10.05.2006
Der Brief an MP P.-H. Carstensen vom 10.05.2006 im pdf-Format
Erinnerungsschreiben an Herrn Ministerpräsidenten Carstensen vom 30.07.2006
Jetzt mit Einschreiben/Rückschein
Nachdem nun einiges Wasser die Elbe und die Oker runter geflossen ist, erkundigen sich die Mobbing-Gegner als Bürger, was denn nun mit dem Schreiben geschehen ist! - Mein Erinnerungsschreiben vom 30.07.2006.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Carstensen, als Anhang beigefügt, übersende ich Ihnen mein heutiges Schreiben, mit der Bitte um Eingangsbestätigung. Freundliche Grüsse Sich.-Ing. Jörg Hensel
Anruf von der Staatskanzlei in Kiel.
Am 11.08.2006 erhielt ich einen Anruf von der Staatskanzlei. Das Schreiben vom 10. Mai 2006 sei dort nicht angekommen bzw. nicht auffindbar. - Die URL dieser Seite und die aktuelle Pressemitteilung des Mobbing-Gegners wurden nocheinmal übersandt.
Eingangsbestätigung der Staatskanzlei
Mehr als drei Monate nach Absendung meines Schreibens erhielt ich die Eingangsbestätigung.
Outsourcing - Kein Antwortschreiben des Ministerpräsidenten.
Outsourcing des Problems; weitere Untätigkeit und Täterschutz inbegriffen - bis jetzt -.
Das ist i.Ü. dieselbe Vorgehensweise, die auch die Landesregierung S-H unter Frau Simonis praktiziert hatte.
Anstatt eine Antwort durch den MP schreibt das Justizministerium am 06.09.2006 ...
Seite 1 und Seite 2 des Schreibens des Ministeriums für Justiz, Arbeit und Europa vom 06.02.2006
Zur Erinnerung: Herr MP Carstensen fordert ....
Zitat aus dem Grusswort zum zweiten Anti-Mobbingtag:
"Alle zusammen müssen entschieden gegen die Täter vorgehen und die Opfer unterstützen."
Die Realität sieht bis jetzt aber ganz anders aus, nämlich:
Alle zusammen gehen entschieden weiterhin gegen die Opfer vor und unterstützen die Täter, um sie zu schützen !
Alle werden vielmehr zu passiven Zuschauern, die ermuntern, dass Mobbing weiterhin praktiziert werden kann.
Es wird den Opfern entschieden Hilfe verweigert und andere werden ermuntert, Mobbing weiterhin zu praktizieren.
Denn Mobbing, bleibt grundsätzlich und in aller Regel sanktionsfrei.
( Im Übrigen entspricht dies der gegenwärtigen "Großwetterlage" in Deutschland - 5,7 Millionen Opfer)
Mein Schreiben an die Staatskanzlei vom 20.09.2006
Sehr geehrte Frau K., nachfolgende Pressemitteilung bitte ich Herrn Ministerpräsidenten Carstensen zur Kenntnis zu bringen.
In meiner Angelegenheit habe ich vom Justizministerium eine ausweichende und bezogen auf die Einhaltung der Charta der Grundrechte eine sehr beschämende Antwort erhalten, die i.Ü. nicht auf meinen Mobbingfall in Zusammenhang mit dem Grusswort des MP eingeht. So gehe ich nunmehr davon aus, dass Sie Sanktionen gegenüber dem Mobbingtäter von sich aus in die Wege leiten.Mit der Bitte um Eingangsbestätigung
sowie Mit freundlichen Grüßen
Mitglied im VDSI - Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V.
Wieder keine Antwort ...
auf mein Schreiben vom 20.09.2006; noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung.
Dann muss ich wohl schon wieder per Einschreiben / Rückschein um eine Antwort bitten.
Dass ein Mobbingopfer in den Augen der Landesregierung Schleswig-Holstein weniger gilt als ein Mensch Dritter Klasse ist mir seit geraumer Zeit bewusst. - Mit seinem Verhalten jedoch missachtet Herr Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen den in seinem eigenen Grusswort zum zweiten Anti-Mobbing Tag aufgestellten Leidsatz:
"Alle zusammen müssen entschieden gegen die Täter vorgehen und die Opfer unterstützen."
Herr MP Carstensen möchte - entgegen der Leidsätze seines b.b. Grusswortes - Mobbingopfer offensichtlich nicht unterstützen.
Er ist offenbar auch nicht gewillt, gegen die Täter in den Landesbetrieben, wo er die Endverantwortlichkeit - insbesondere im Bereich des Arbeitsschutzes inne hat -, vorzugehen.
Offenkundig sollen die Täter geschützt werden, wie dies bereits schon die Fach - und Dienstaufsicht des Arbeitsministeriums getan hat.- Möglicherweise, um eine bestimmte Politik in Schleswig-Holstein und darüber hinaus durchzusetzen ?
Das Erinnerungsschreiben vom 06.10.2006
Mein Schreiben an die Staatskanzlei vom 20.09.2006 angeblich nicht bekommen.
Obwohl ich Herrn MP P.-H. Carstensen im Schreiben vom 06.10.2006 die Adresse dieser Seite mitgeteilt habe, wird angegeben, dass dieses Schreiben dem MP angeblich nicht vorliegt (siehe das u.a. Schreiben des Ministerpräsidenten vom 20.10.2006). - Muss man denn alles per Einschreiben/Rückschein schicken ?
Weiterhin keine Sanktionen gegenüber dem Mobbingtäter, ...
obwohl Herr Ministerpräsident öffentlich proklamiert ...
"Alle zusammen müssen entschieden gegen die Täter vorgehen und die Opfer unterstützen."
Augenscheinlich des o.a. Schreibens des Ministeriums für Justiz, Arbeit und Europa vom 06.02.2006, möchte sich das Justizministerium nicht den Worten des Ministerpräsidenten in meinem Fall anschließen. - Eine weitere Instanz, die sich dem b.b. Grußwort des Ministerpräsidenten offenkundig nicht anschließen mag.
Der Täterschutz bleibt nach wie vor - bei Billigung der Opfersituation - bestehen.
Mein Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz S-H
Ist das Grusswort zum 2. Antimobbingtag tatsächlich ernst gemeint oder nur eine sozial anmutende Fassade zur parteipolitischen Profilierung ? - Es wird sich zeigen. Aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes Schleswig-Holstein habe ich einen Antrag auf Zugang zu Informationen gestellt, welcher Aufschluss über die Ist- Situation der arbeitsschutzgesetzlichen Mobbingprävention aber auch Prävention bezgl. einer Erkrankung durch Burnout geben soll.
Mein Antrag gemäß § 6 des Informationsfreiheitsgesetzes Schleswig-Holstein.
Bislang habe ich aufgrund meines Antrages nach dem IFG S-H (per e-mail) erwartungsgemäß keine Antwort erhalten.
Da elektronische Post wohl in der Staatskanzlei Schleswig-Holsteins nicht immer gelesen wird, habe ich den Antrag nocheinmal per Fax und per "Schneckenpost " abgeschickt.
Stellungnahme zu meinem Antrag durch das [url=http://www.datenschutzzentrum.de/index.htm]Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.[/url]
Der dritte bundesdeutsche Anti-Mobbingtag diesmal in Bremen.
Nun, ich habe dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein - Herrn Peter-Harry Carstensen - aufgrund seines Grusswort zum zweiten Anti-Mobbingtag (2005) einen entsprechenden Brief geschickt, da ich denke, dass man das auch einhalten sollte, was man den Bürgern quasi verspricht.
Täuschungen und Enttäuschungen gibt es genug und damit kann sich keine Partei ein "soziales Profil" zulegen.
Mein Beitrag in der Fachzeitschrift "Sicherheitsingenieur" Ausgabe 8/2006
Greift der Arbeitsschutz (auch beim Mobbing) ? Seite 22 Seite 23 Seite24 Seite 25
Vor Gericht - Mobbing: Fristlose Kündigung unwirksam
Der Pressebericht und seine wahrheitsgemäße Korrektur.
Hinweis: Eine gerichtliche Billigkeitsüberprüfung i.V.m. § 315 (1) BGB fand ausweislich des LAG Urteils offensichtlich nicht statt.
Pacta sunt servanda oder Mobbing im Klinikum der Christian-Albrechts Universität zu Kiel
Der Mobber im Landesamt für Gesundheit und Arbeitssicherheit heute war Personalratsvorsitzende im Klinikum der CAU zu Kiel damals.
Hilfe habe ich trotz aller Umstände und Bitten damals von ihm nicht erhalten.
- -
Nach dem damals erstrittenen Grundsatzurteil (im Bereich des Arbeitssicherheitsgesetzes) vor dem Kieler Arbeitsgericht - Pacta sunt servanda - siehe Kommentierung im Sicherheitsingenieur ging das Mobbing extrem weiter.
Im Klinikum gab es mehrere Suizide wegen Mobbing. Meines Wissens wurde da nie staatsanwaltschaftlich recherchiert.
Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den damaligen Mobber wurde vom Kultusministerium ohne Begründung abgewiesen; er trieb sein Unwesen jahrelang weiter. Wieviele Selbstmorde insgesamt zu beklagen waren, kann ich nicht sagen.
Urteilskommentierung - Pacta sunt servanda - Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4
Schreiben an die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing / Bremen
Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing
Herrn E. Kalkus
Undeloher Str. 12
28392 Bremen
Mobbing - Menschenrechtsverletzung in der Arbeitswelt
Einhaltung des Grusswortes zum zweiten Anti-Mobbing Tag durch den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Herrn Peter-Harry Carstensen
Sehr geehrter Herr Kalkus,
als Anhang beigefügt, übersende ich Ihnen mein zweites Schreiben gerichtet an Herr MP Carstensen, wobei ich den Ministerpräsidenten erneut und aufgrund seines Grußwortes zum zweiten Antimobbingtag auch als Endverantwortlichen im Arbeitsschutz für die Landesbetriebe Schleswig-Holsteins in die Pflicht nehmen möchte.
Drei Monate nach Absendung meines ersten Schreibens habe ich leider noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Deshalb erging mein neuerliches Erinnerungsschreiben per Einschreiben/Rückschein, welchen ich zumindestens unterschrieben zurückerhalten habe.
Sehr geehrter Herr Kalkus,
es wird sich zeigen, inwieweit derartige politische Versprechungen, wie sie dem Grusswort zum zweiten Anti-Mobbing Tag von Herrn Carstensen zu entnehmen sind, eingehalten werden bzw. der Wahrhaftigkeit seines tatsächlichen politischen Handelns entsprechen.
Vor dem Hintergrund millionenfacher Menschenrechtsverletzungen in der Arbeitswelt Deutschlands wäre eine Umsetzung des öffentlichen Bekenntnisses von Herrn Ministerpräsident Carstensen ein deutliches und sehr wünschenswertes Signal für die gesamte Bevölkerung. Nicht alle können aich mit einem open source content management über Wasser halten.
Bis jetzt sind es jedoch nur Worte, denen Taten folgen müssen.
Meine Falldarstellung finden Sie auch innerhalb dieser Pressemitteilung des Mobbing-Gegners.
Freundliche Grüsse
Sich.-Ing. Jörg Hensel
Mitglied im VDSI - Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V.
Bekstrasse 5a
24214 Gettorf 04346/413538
Gesicht verloren ?
Im Lande Schleswig-Holstein gibt es Stimmen, die davon ausgehen, dass der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) möglicherweise sein Gesicht auch in anderen Politikbereichen verloren hat. Sie können dies nachlesen und Ihre Meinung schreiben.
Antwort der EU-Kommission auf meinem Brief vom 10.05.2006
Gericht bestätigt Mobbing-Vorwürfe
Urteil. Landesarchäologin Judith Oexle hat jetzt auch ein Disziplinarverfahren zu befürchten. - Dresden. Schallende Ohrfeige im Mobbing-Prozess gegen Judith Oexle. Die Leiterin des Landesamts für Archäologie darf ihre Mitarbeiter nicht mehr auffordern, Material gegen Abteilungsleiter Rainer Vollkommer zu sammeln. Weiter darf sie ihn nicht von Abteilungsleitersitzungen ausschließen und ihn nicht von der Leitung seiner eigenen Abteilungssitzungen ....
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Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/base.asp?ausgabe=112&etag=10.08.2006
Einen solchen Umgang mit der Materie hätte ich mir von den Gerichten in Schleswig-Holstein auch gewünscht. - Vielleicht erhalten einige Richterinnen und Richter in Zukunft eine weitere qualifizierende Fortbildung zum Thema Mobbing. Denn nach höchstrichterlicher Rechtsprechung gilt:....
Unangemessen in diesem Sinne ist es, einzelne Arbeitnehmer aus der Betriebsgemeinschaft auszugrenzen, geringschätzig zu behandeln, von einer Kommunikation auszuschließen, zu beleidigen oder zudiskriminieren (Schaub, Arbeitsrechtshandbuch, 10. Aufl 2002, § 108RdNr 57 zum Begriff des Mobbings; vgl auch Däubler, BB 1995, 1347).
Selbst wenn bei den einzelnen Maßnahmen rechtliche Grenzen nicht überschritten werden, kann durch eine Vielzahl von "Nadelstichen" der Rahmen der Sozialadäquanz verlassen werden (vgl: Gralka, BB 1995, 2651,2654; Rieble/Klumpp, ZIP 2002, 369, 373) und dadurch eine dem Arbeitnehmer nicht mehr zumutbare Situation geschaffen werden. - BSGUrteil vom 21.10.2003, B 7 AL 92/02 R - Randziffer 20.
Und vielleicht nimmt man die Angelegenheit endlich einmal ernst und führt ensprechende Disziplinarverfahren bei Fällen von Mobbing auch zukünftig durch. - Gegen die Mobber und gegen die Arbeitnehmervertretungen, die Mobbing geduldet und nichts unternommen haben und insbesondere das Arbeitsschutzgesetz betr. Mobbing in den Dienststellen nicht umgesetzt haben.
Ein kurzer Filmbericht, der Einiges deutlich macht.
siehe Video zu [:Mobbing:Mobbing am Arbeitsplatz
"Im Nachhinein habe ich erfahren, dass man den Auftrag hatte, mich fertig zu machen.- Man hatte sogar ein Kopfgeld...."
Ob es in meinem Fall derartige Aufträge von Oben gab und ggf. von wem genau; das wäre schon eine interessante Fragestellung in einem möglichen Disziplinar- oder Gerichtsverfahren. Jedenfalls war die Fach- und Dienstaufsicht umfassend informiert. Sie hat jedoch nichts unternommen und das Mobbing eher geduldet; genauso wie der Personalrat !
Die Beispiele im Film geben nur ein geringes Spektrum bekannter Mobbinghandlungen wieder.
Weitere Informationen
Ausstellung - Füreinander ! - Miteinander ! in Eutin / Schleswig-Holstein
“Wenn keiner grüßt und alle schweigen" - Gewerkschaft der Polizei Schleswig-Holstein
(Alibiveranstaltung oder ehrliche Absichten ?)
Fall Stubbe - Leserbrief an die Junge Welt - Könnte gelten für viele Mobbingfälle.
Mein Leserbrief zum Fall Stubbe im Unternehmen Eurest - Eigentlich übertragbar auf viele Mobbingfälle.
http://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=2117
Schreiben an MP Carstensen (last edited 2010-01-18 21:10:46 by DetlevLengsfeld)
